SV Sorghof kann Erfolg vermelden
Der Verein ist raus aus den Miesen

Vermischtes
Vilseck
24.02.2016
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Schuldenfrei dank dem Arbeitseifer der Mitglieder bei Großveranstaltungen, dazu ein sportlicher Höhenflug der beiden Herrenteams und ein Mitgliederzuwachs - die Erfolgsmeldungen zogen sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung des SV Sorghof.

Sorghof. (er) Sorgen bereitet dem Vorsitzenden Andreas Plößner dagegen die Entwicklung im Nachwuchsbereich, wo der SV ohne eigenes Juniorenteam dasteht. Den Dank an die ehrenamtlichen Mitstreiter stellte er in den Mittelpunkt seines Rechenschaftsberichts. Der Grund dafür lag auf der Hand: "2015 war zum wiederholten Male ein Jahr, das allen Beteiligten alles abverlangte."

Das große Ziel, schuldenfrei zu werden, habe dank der großen Einsatzbereitschaft der Aktiven erreicht werden können, stellte er fest. Durch deren Mitarbeit bei größeren Festen wie dem Kreis-Kirwa-Warm-up und der Kirchweih habe der Verein entsprechende Einnahmen erwirtschaftet. Damit könne der Verein seine Schulden tilgen und wieder schwarze Zahlen schreiben. Die genauen Informationen zur Finanzlage lieferte Kassenverwalterin Annette Weiß. "Darauf können wir stolz sein", meinte der Vorsitzende.

Steigende Mitgliederzahlen


Plößner zog ein sehr zufriedenstellendes Resümee seit Beginn seiner Amtszeit 2013. Alle Verbindlichkeiten abgebaut, Zuwachs bei den Mitgliederzahlen und die guten Platzierungen der beider Herrenteams - all dies sei ein Ergebnis der harmonischen Zusammenarbeit auf allen Ebenen im Verein und in dessen Umfeld. "Das Jahr 2016 soll deshalb auch dafür da sein, um etwas durchzuschnaufen", sagte Plößner. Alle Kräfte konzentrieren sich auf das 10. Kreis-Kirwa-Warm-up am Samstag, 16. April, bei dem alle die Ärmel hochkrempeln müssen.

Im sportlichen Bereich herrscht eitel Sonnenschein bei den "Indianern". Spielleiter Christian Merkl untermauerte den Aufwärtstrend der beiden Herrenteams mit Vergleichszahlen aus der Vorsaison. Die Erste rangiert aktuell auf Platz zwei in der Bezirksliga Nord, während die zweite Garnitur auf Platz drei in der A-Klasse Nord noch in Lauerstellung um die Aufstiegsplätze liegt.

Der Verein konnte laut Merkl das erfolgreiche Trainergespann Thorsten Baierlein und Joachim Graf ein weiteres Jahr an sich binden und damit die wichtigste Weichenstellung vornehmen.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl zeigte sich sehr angetan von der positiven Entwicklung des SV Sorghof und fand lobende Worte für das herausragende Engagement der Vereinsführung mit Andreas Plößner als dem "Motor des Vereins". Er hätte nichts dagegen, wenn es wieder Landesligafußball in der Stadt Vilseck zu sehen gebe, merkte er augenzwinkernd an. Schertl verwies auf die vom Stadtrat beschlossene Erhöhung der Vereinszuschüsse und die zusätzlichen Finanzhilfen der Stadt bei größeren Investitionen.

Seit 40 Jahren engagiert


Die Versammlung endete mit Ehrungen. Vorsitzender Andreas Plößner erhielt eine Urkunde für 25 Jahre Vereinstreue. Zum Ehrenmitglied wurde Maria Kraus ernannt. Seit 40 Jahren gehört sie ununterbrochen dem Vereinsausschuss an. Als 2. Kassiererin (1976 bis 2011), Damenleiterin (1979 bis 1987) und Schriftführerin (1997 bis 1999) hatte die Mary, wie sie alle Sorghofer nennen, wichtige Funktionen im Verein inne. Dazu war sie stets ein Aktivposten am Grillstand.

Zwei große ZieleZwei Ziele für 2016 gab Vorsitzender Andreas Plößner bei der Jahreshauptversammlung des SV Sorghof bekannt. Im Frühjahr soll ein erneuter Versuch unternommen werden, eine eigene G- oder F-Jugend auf die Beine zu stellen. Die älteren Jahrgänge seien in der JFG Obere Vils sehr gut untergebracht, wie auch aus dem Bericht des 2. JFG-Vorsitzenden Christian Sebrella hervorging. Plößner hob hier die partnerschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarvereinen FV Vilseck und 1. FC Schlicht lobend hervor.

Als weiteren großen Schritt in die Zukunft bezeichnete Plößner den Anschluss des Sportheims an die Fernwärme der Firma Götz in Heringnohe. Die Erdleitungen seien bereits verlegt, in den nächsten Wochen könne die Verbindung erfolgen. Diese Maßnahme sei nur dank der Spendenbereitschaft der Mitgliedern und dem Einsatz der Helfer möglich geworden, bilanzierte Plößner. Als größte Investition in diesem Jahr stehe der Ankauf eines neuen Mähgerätes im fünfstelligen Euro-Bereich an. (er)
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