Technik-Rallye an der Mittelschule Vilseck
Schüler feilen an ihrer Jobwahl

Mit großem Interesse folgten die Schüler der 5. und 6. Klassen der Mittelschule Vilseck im Werkraum den Ausführungen des Bildungsreferenten der Metall- und Arbeitgeberverbände, Michael Stoß (links). Bild: khg
Vermischtes
Vilseck
03.03.2016
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Der Stundenplan an der Mittelschule Vilseck sah an diesem Tag ein wenig anders aus als sonst: Rund 60 Fünft- und Sechstklässler schnitten Kupferrohre, bogen Drähte, löteten Holzscheiben, arbeiteten mit dem Akkuschrauber, entwarfen Handytaschen und Lederarmbänder.

Technik-Rallye hieß das Bildungsangebot, das Schüler ihre handwerklichen Begabungen sowie technischen Talente entdecken ließ - und somit neugierig auf dieses Feld machte. Das Ziel der Aktion: Die Jugendlichen sollen an über 25 Stationen für Praktika und Berufe im technischen Bereich begeistert werden. Rektor Franz Dirmeier sieht in der Technik-Rallye eine Chance, das Vertrauen der Schüler in ihre Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken.

Spielerisch angehen


Zudem lasse sich damit das Thema Berufsorientierung auch mal ganz spielerisch und praktisch angehen. Die externen Referenten (Corinna Reiner und Michael Stoß) gaben dazu neue Anregungen und Ideen. Die Technik-Rallye ist nur eines von vielen Projekten der Bildungsinitiative "Technik - Zukunft in Bayern 4.0", die die bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände (Bayme und Vbm) als Hauptsponsoren unterstützen. "Wir wollen das Interesse der jungen Leute für diese Berufe wecken. Viele Schüler erleben bei der Aktion jede Menge Spaß, eventuell vorhandene Berührungsängste mit Hammer oder Bohrer schwinden dahin", betont der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, Bertram Brossardt. Der Fachkräftebedarf soll damit gesichert werden. Projektträger ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (BBW). Die Technik-Rallye gastiert an 20 Schulen in ganz Bayern. Sie wird seit 2003 bayernweit veranstaltet und erfreut sich laut Auskunft der Organisatoren nach wie vor großer Beliebtheit: "Es bewerben sich jedes Jahr mehr Schulen darum, als Kapazitäten zur Verfügung stehen." Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.
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