Tradition der Bittprozession endet in gemütlichem Fest
Gläubige pilgern zum Marien-Marterl

Singend und betend zogen die Seugaster Gläubigen am letzten Maisonntag in einer Bittprozession zum Marienmarterl am Waldrand. Bild: ö
Vermischtes
Vilseck
01.06.2016
21
0

Seugast. Jedes Jahr pilgert eine Schar Gläubiger, die stetig größer wird, von Seugast aus am letzten Maisonntag zum Marienmarterl. Dieses wurde im Marianischen Jahr 1988 vom Damenkränzchen am Waldrand unter der schützenden Krone einer mächtigen Eiche errichtet. Seit der Auflösung des Damenkränzchens hat der Schützenchor die Organisation übernommen und führt diese Tradition weiter.

Lieder und Gebete


Mit dem Lied "Wir ziehen zur Mutter der Gnaden" leitete der Chor an den Stufen der Filialkirche St. Marien die Bittprozession ein, die heuer unter dem Wort "Maria, Mutter der Barmherzigkeit" stand.

Am Marterl gestalteten Schützenchor und Pfarrvikar Steffen Annan und Monika Graf, Anja Lehner, Erna und Dagmar Schwirzer eindrucksvoll eine Andacht mit Liedern und Gebeten, in denen vor allem Maria als barmherzige Fürsprecherin im Vordergrund stand.

Danke für die Pflege


Im Namen des Schützenchores bedankte sich Chorsprecher Christian Schwirzer am Schluss bei allen Mitwirkenden, besonders aber bei Gerhard Lehner, der die würdevolle Feier zusammengestellt hat, aber auch bei Luise und Hans Rupprecht und Bernhard Schönl dafür, dass sie das Marterl und dessen Umfeld das ganze Jahr über pflegen und mit frischen Blumen schmücken.

Im Anschluss kehrten die Pilger singend und betend zur Filialkirche St. Marien zurück, wo der kirchliche Teil mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich" zu Ende ging. Zu einem kleinen weltlichen Fest lud anschließend der Schützenchor zu Kaffee und Kuchen ins Schützenheim ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Seugast (191)Marien-Marterl (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.