Wegkreuz aus dem Jahre 1892 steht in Axtheid
Symbol für Leiden, Sterben und Auferstehung

Vermischtes
Vilseck
24.03.2016
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In der Karwoche feiert die Kirche das Leiden und Sterben des Herrn Jesus Christus. Symbol dafür ist das Kreuz. In der Großgemeinde Vilseck gibt es unzählige dieser Zeugen der Volksfrömmigkeit an Straßen und Wegen, in Feldern und Wäldern. Ein altes Wegkreuz aus dem Jahre 1892 steht in Axtheid am Zusammentreffen der beiden einstigen Kirchenwege Freihung-Rauschenhof-Vilseck und Ebersbach-Vilseck. Auf der eineinhalb Meter hohen Sandsteinsäule befinden sich ein eisernes Kruzifix sowie die vergoldeten Figuren der Gottesmutter Maria und zweier Heiliger. Allerdings wurde der Corpus vor etwa drei Jahren abgebrochen und entwendet. Aus finanziellen Gründen konnte er bis heute nicht ersetzt werden. Weitere Einzelheiten über dieses Wegkreuz und andere Flurdenkmäler, sogenannte Marterln, hat der Heimat- und Kulturverein unter Mithilfe von Dr. Ludwig Walter in seinem Buch "Vilsecker Marterlwege" veröffentlicht; es ist bei Elisabeth Hammer (09662/12 12) für 15 Euro erhältlich. Aber auch ohne Corpus gilt das Kreuz als das Siegeszeichen über den Tod, und so feiert die Kirche am Ostersonntag die Auferstehung des göttlichen Erlösers. Im Hintergrund grüßt die evangelische Gnadenkirche, die auf Initiative von Pfarrer Christian Seiler im Jahre 1956 erbaut und 1959 geweiht wurde. Bild: rha

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