Zehnköpfiges Frauenteam der Feuerwehr Ebersbach schafft Leistungsprüfung
Quereinsteigerinnen erfolgreich

Die zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen an der modularen Truppausbildung (in Schutzanzügen) strahlen um die Wette (von links): Eva Wendl, Julia Rösch, Julia Dotzler, Anna Reuschl, Alina Zwack, Sandra Zwack, Anja Mayer, Melanie Lindner, Kerstin Bauer, Kerstin Lindner. Zur bestandenen Prüfung gratulierten (in dunkler Kleidung, von links): Fachkreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, Kreisbrandinspektor Karl Luber, Vorsitzender Wolfgang Rösch, 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, Ausbilderin Christina Rabenstein, K
Vermischtes
Vilseck
19.10.2016
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Ebersbach. Mit der modularen Truppausbildung hat Bayern Neuland betreten und ein zukunftsweisendes Modell für die Ausbildung der Feuerwehren entwickelt. Einem solchen Lehrgang unterzog sich in Ebersbach eine zehnköpfige Quereinsteiger-Frauengruppe - und meisterte die Prüfung mit Bravour. "Das Motto ,Frauen zur Feuerwehr!' wurde in Ebersbach hundertprozentig in die Tat umgesetzt", lobte 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert und freute sich über das Engagement der Damengruppe.

Fünf Monate lang hatten sich die Frauen in Ebersbach in mehr als 30 Übungseinheiten Kenntnisse und Fähigkeiten für den Lösch- und Hilfeleistungseinsatz angeeignet. Zusammen mit Kommandant Norbert Reuschl waren die Ausbilderinnen Bettina Zwack und Christina Rabenstein damit beschäftigt, die wissbegierige Truppe in verschiedenen Blöcken zu unterrichten, zum Beispiel in rechtlichen Grundlagen, Brennen und Löschen, Rettungs- und Löschgeräte, Knoten und Stiche sowie Gefahrgut.

Unter den aufmerksamen Augen von Fachkreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger, Kreisbrandinspektor Karl Luber und Kreisbrandmeister Christof Strobl legten die Feuerwehranwärterinnen nun die theoretische und praktische Prüfung mit Erfolg ab. Ehrnsberger lobte die gute Vorbereitung und freute sich über so viel Eifer, der sich nun ausgezahlt habe. Kommandant Norbert Reuschl dankte den Übungsleiterinnen, die es verstanden hätten, durch ihren kurzweiligen Unterricht das Interesse und den Teamgeist der Truppe zu fördern. Kreisbrandinspektor Karl Luber dankte den Teilnehmerinnen an dieser zeitintensiven Ausbildung und forderte sie auf, genauso eifrig am nächsten Modul "Ausbildungs- und Übungsdienst" teilzunehmen.
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