Zickezacke, zickezacke: Vilseck feiert

Die Kreiselfreunde Axtheid-Berg hatten sich viel Mühe gegeben, nahmen sie doch den Kreisel auf die Schippe.
Vermischtes
Vilseck
07.02.2016
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Die vielen, vielen Zuschauer, die die Straßenränder säumten, waren auf jeden Fall international. Da gab es neben den Bajuwaren noch Amerikaner und Flüchtlinge von überall her.

Vilseck. (rha) Einig waren sich alle bei diesem Faschingsvergnügen, das das Organisationskomitee des Musikvereins und Bürgermeister Hans-Martin Schertl zum 21. Mal auf die Beine gestellt hatten: So was sieht man nicht alle Tage!

Fesch und flott: die Garden


Kaum hatte Nachtwächter Tschung den Gaudiwurm angekündigt, wurde das Stadtoberhaupt und einer seiner amerikanischen Freunde umjubelt. Musikkapellen aus Freudenberg, Sulzbach, Schlicht und Vilseck gaben den Ton an und animierten Zugteilnehmer und Straßenrandschunkler zum Mitmachen. Neidvoll blickten manche auf die flotten Gardemädchen, die immer wieder ihre Beine warfen. Da waren allen voran die Funkenmoila, deren Trainerin Ingrid Meier das Banner trug, und die Garde des Heimat- und Kulturvereins mit dem jung gebliebenen Altprinzenpaar Thorsten und Maria.

Die E-, F- und G-Junioren des FVVilseck ließen immer wieder ihr "Zickezacke, zickezacke hoj, hoj, hoj" erschallen, die Pferdefreunde-Minions versuchten, die Wasserwacht-Schildkröten zu erreichen, was ihnen aber nicht gelang. Sie hatten alle Hände voll zu tun, Süßigkeiten unters Volk zu bringen. Don Camillo und sein Freund Peppone durften ebenso wenig fehlen wie die Faschingsgesellschaften aus Seugast, Michelfeld, Freudenberg, Kohlberg und Haselmühl mit ihren großen und kleinen Lieblichkeiten und Gardistinnen.

Den Kreisel in Axtheid-Berg nahmen die Kreiselfreunde aufs Korn, sie trugen den historischen Weihnachtsschmuck buchstäblich auf den Schultern. Ihre wertvollen indischen Saris zeigten die Damen des Frauenbundes Schlicht. Kein Wunder, hatten sie doch mit Pfarrvikar Madanu einen waschechten Inder als Berater und geistlichen Beistand in ihren Reihen.

Pusteblumen und Zootiere


Keineswegs vom Winde verweht waren die Pusteblumen der Kirwagemeinschaft Axtheid-Berg. Reisachs Ureinwohner stellten sich ebenso vor wie die Bubble-Girls aus Ebersbach. Beinahe furchteinflößend und sehr lautstark präsentierte sich der Kirwaverein Sorghof mit einem Riesengefährt und mit Zootieren aller Art. Da es das Wetter gut mit den Narren meinte, dachten die Zuschauer und Mitwirkenden noch lange nicht ans Heimgehen. Ausgelassen feierten sie zu den Klängen von "Keine Ahnung", bis es dunkel wurde.

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