100. landkreisweiter Lehrgang für Atemschutzträger: Kreisbrandrat lobt Vorteil der heimatnahen ...
Erfolgreiche "Gesellenprüfung" für 25 Feuerwehrleute

Die Feuerwehrleute, die in Vohenstrauß am 100. Atemschutzgeräteträger-Lehrgang im Landkreis Neustadt teilnahmen, erhielten die Zeugnisse besonders feierlich im Beisein der Führungskräfte. "Sie gehen ins Feuer, wenn andere davonrennen", sagte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (sitzend, Fünfter von rechts). Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
24.10.2015
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Seit November 1984 absolvierten tausende Feuerwehrleute die Ausbildung zu Atemschutzgeräteträgern. Nun legten in Vohenstrauß 25 Einsatzkräfte den landkreisweiten 100. Lehrgang ab.

Das Schönste nahm Kreisbrandrat Richard Meier bei der Zeugnisvergabe im Lehrsaal des Gerätehauses gleich vorweg: "Alle haben mit Bravour bestanden." Der Vohenstraußer Ehrenkommandant Günter Sommer ist einer, der seit der ersten Stunde dabei ist und auch den 100. Lehrgang federführend managte. Der seit Juni für Atemschutz zuständige Kreisbrandinspektor Mitte, Uli Kraus aus Neustadt/WN, gratulierte den 3 Frauen und 22 Männern zur "Gesellenprüfung".

Die landkreisweite interne Ausbildung helfe den Kommunen, viel Geld zu sparen. Denn die Ausbildung in der Feuerwehrschule in Regensburg würde den Gemeinden viel Geld kosten, erläuterte stellvertretender Landrat Albert Nickl. 15 Jahre lang organisierte Kreisbrandinspektor a. D. Josef Kres die Atemschutzlehrgänge, deswegen war er neben seinem Nachfolger beim Jubiläumslehrgang anwesend. Kraus äußerte bei der Amtsübernahme dahingehend Befürchtungen, dass er in Kres' Fußstapfen treten müsse. "Obwohl er kleine Schuhe hat, hinterließ er große Spuren." Im November 1984 absolvierten 18 Leute den erste Lehrgang in Neustadt/WN. Zwar ging es in der ersten Zeit schleppend voran, doch bald hätten die Floriansjünger die Vorteile der heimatnahen Ausbildung erkannt, stellt Kreisbrandrat Meier fest. "Beim Kampfflugzeugabsturz bei Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth vor wenigen Wochen wäre ohne die entsprechende Atemschutzausrüstung der Einsatz nicht zu bewältigen gewesen", hob er hervor.

Folgende Rettungskräfte meisterten die Anforderungen: Sebastian Wild und Markus Ach von der Feuerwehr Eslarn; Johannes Sommer und Markus Schmid (Vohenstrauß); Mathias Hartinger und David Guttenberger (Burgtreswitz); Ulli Theiß und Benjamin Schmalnauer (Hagendorf); Julia Henke und Christian Hilpert (Waidhaus); Daniel Daubenmerkl, Daniel Völkl, Florian Zeis und Rebecca Rupprecht (Altenstadt); Petra Winklmann und Markus Woppmann (Neudorf) Vincent Steger (Böhmischbruck); Matthias Giehl (Pleystein); Johannes Kres (Oberwildenau); Florian Eckert und Alexander Gnan (Dießfurt); Christian Birner, Stefan Birner, Martin Bertelshofer und Daniel Rothmeier (Mantel).
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