600er-Marke knacken

OWV-Vorsitzender Erwin Scholz (rechts) ehrte zahlreiche Mitglieder. Ende Mai steht der 90. Geburtstag des Vereins an. Deshalb ist Vohenstrauß auch Gastgeber für die OWV-Hauptversammlung. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
07.05.2015
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Voller Vorfreude auf das große Jubiläum des Oberpfälzer Waldvereins Ende Mai, das zusammen mit der Hauptversammlung in der Pfalzgrafenstadt begangen wird, versammelten sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Vereinsheim in der "Alten Apotheke".

Vorsitzender Erwin Scholz hieß insbesondere Neumitglied Eva Sambauer willkommen, die seit vier Wochen das Küchenteam unterstützt. Der OWV-Geburtstag sei eine gute Gelegenheit für den Verein, sich nach außen hin zu präsentieren, versicherte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, zugleich auch stellvertretender Vorsitzender.

Der OVW Vohenstrauß sei eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen, bestätigte ihn zuvor schon der Hauptvereinsvorsitzende Armin Meßner aus Weiden. Immerhin spreche der Verein mit seinen vielfältigen Aktionen mit Kultur und Heimat den Menschen in der Seele an. Mit 591 Mitgliedern gehöre der OWV zu den größten Vereinen der Großgemeinde und bringe für die Bevölkerung ein Stück Lebensqualität. So trage der Verein dafür Sorge, Wanderwege entsprechend zu markieren. "Da sind ganz toll engagierte Leute am Werk", lobte das Stadtoberhaupt. Zudem setze der Verein stets mit großzügigen Spenden soziale Akzente.

Besonderes Flair

Laut Armin Meßner könne der Hauptverein auf sein 99-jähriges Bestehen zurückblicken. Einige Zweigvereine seien aber bereits älter. In Vohenstrauß sei das Vereinsheim die große Besonderheit mit Flair und bodenständiger Ausstrahlung. Scholz dankte allen Mitwirkenden, die sich in irgendeiner Weise in die Vereinsarbeit einbringen. Neben den Wanderwarten erhielten vor allem die fleißigen Helfer im "Apotheken-Team" Monika Bauer, Marianne Wittmann, Carina und Isolde Scholz sowie Eva Sambauer viel Lob.

Der Vorsitzende ging auf die wichtigsten Aktionen ein. Neben der Teilnahme am Bauernmarkt forderte vor allem die Orchideenwiese am Schinderweiher Muskelkraft bei der Entfernung des Springkrauts. Daneben unternahmen die OWV-Mitglieder mustergültig vorbereitete Wanderungen durch die schöne Natur. Sie beteiligten sie sich an der Herbstwanderung in Schwandorf und an einer Wanderung auf der Silberhütte zum großen Rabenberg nach Tschechien. Nach der Christbaumentsorgung und "Rama-dama-Aktion" kümmerten sich die OWV-Mitstreiter um die Verköstigung der Helfer. Am alten Kriegerdenkmal wurde eine neue Wandertafel aufgestellt. Jetzt will der Vorsitzende nichts unversucht lassen, die 600er Mitgliedermarke bis zum Jahresende zu knacken. Einen positiven Kassenbericht legte Norbert Griesbacher den Mitgliedern vor. Ulrich Höcker und Karl-Werner Bauer stellten bei der Prüfung keine Unregelmäßigkeiten fest.

Bessere Darstellung

Hans Gmeiner merkte an, dass sich der Verein angesichts der enormen Aktivitäten im OWV-Geheft "Arnika" besser darstellen könnte. Der Zweigverein sei darin leider immer nur karg vertreten.
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