ABBA-Abend kein Waterloo

Die beteiligten Schüler zündeten beim ABBA-Abend einen Hit nach dem anderen und zeigten dabei auch ihr schauspielerisches und tänzerisches Talent. Erst nach zwei Zugaben endete der Beifall des Publikums. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
24.04.2015
24
0

Was die schwedische Pop-Gruppe ABBA vor 43 Jahren mit den beiden Paaren Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad beim Eurovision Song Contest in Brighton mit ihrem Hit "Waterloo" in Gang setzte, sollte Folgen haben, die bis in die Gegenwart reichen.

Mamma Mia war das schön! Nach dem Probenmarathon, zu dem die Schüler selbst an mehreren Samstagen und in den Osterferien mehrmals in ihre Bildungseinrichtung zum Üben kamen, sahnten sie nach ihrem ABBA-Musical-Abend am Mittwochabend im Atrium der Realschule mächtig Applaus der Zuschauer ab. Es war eine richtig "Gute-Laune-Aufführung", die viel Spaß bereitete und die künstlerischen Talente der Schüler aufblitzen ließ. Die Lehrkräfte Lucie Gollwitzer (Theater), Susanne Rieder (Tanz) und Jasmin Bösl (Musik) gingen das Wagnis einer Musical-Aufführung mit ihren Schülern ein und siegten auf ganzer Linie.

Internationales Publikum

"Lieben sie ABBA?", fragte Realschuldirektor Dr. Andreas Meier das Publikum. "Dann sind sie genau an der richtigen Stelle, um einen besonderen Abend zu erleben." Der Schulleiter hieß auch die internationalen Gäste aus der französischen Partnerschule des Collège Péguy in Moncoutant mit den Lehrkräften und Schülern aber auch aus der tschechischen Partnerstadt des Gymnaziums Stríbro willkommen, die mit ihrem Schulleiter Milan Deredimos gekommen waren.

Danach war die Bühne für die Mitwirkenden und Darsteller frei. Eva-Maria Walbert meisterte ihre Solo-Darbietung mit der Big Band bei "Waterloo", bevor Isabella Steiner "I Have A Dream" zum Besten gab und den Blick zum Set für "Irma Immerda" (Vanessa Kühlein) und den cholerischen und selbstverliebten "Robert Redeklug" (Fabian Dietl) ebnete, die mit "Dora Durchblick" (Sophia Neuber), "Marlene Maldichschön" (Celine Janner) und "Fanny Fröhlich" (Maria Voith) an einem Filmprojekt arbeiteten und dazu die Diva "Scarlett Starlett" (Kerstin Frischholz) geordert hatten, die sich für die Allergrößte hielt. "Wenn sie Spaß daran haben, wie hier die Fetzen fliegen, dann sind sie hier genau richtig", meinte "Irma Immerdar".

Sächsischer Regisseur

Die Handlungen waren mit einer Fülle an Gags angereichert und mit den zum szenischen Ablauf passenden ABBA-Titeln gesanglich vervollständigt. Vor allem "Robert Redeklug" als zuständiger Regisseur des Filmprojekts verdiente für seinen vortrefflichen Part in sächsischem Dialekt großes Lob. Die ABBA-Hits "Super Trouper", "Take A Chance On Me", "The Winner Takes It All", Honey Honey" oder "Mamma Mia" versprühten musikalische Freude.

Lisa Gößl, Theresa Zanner, Anna Schön, Theresa Hanauer, Maria Voith, Eva-Maria Walbert, Kerstin Frischholz und Antonia Bauriedl behaupteten sich als Sängerinnen in Verbindung mit der Schulband. Die Gäste waren begeistert: Kaum jemand, der nicht im Takt wippte, schnippte oder klatschte.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.