Anlieger atmen auf

Endspurt beim Ausbau des kombinierten Fuß- und Radwegs zwischen Altenstadt und Vohenstrauß entlang der Altenstadter Straße. Bauleiter Peter Scholz von der Firma Scharnagl, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (Zweiter von links) und Außendienstleiter Karl Frey (Vierter von links) sind über den Abschluss der Straßenbauarbeiten rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit froh. Bilder: dob
Lokales
Vohenstrauß
09.10.2015
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Gute Nachrichten gibt es für die Anlieger an der Eglseestraße, der Altenstadter Straße und am Gagernweg: die Sanierungsmaßnahmen gehen dem Ende entgegen und werden noch im Oktober vollendet.

Das bedeutet, dass diese stark frequentierten Strecken wieder ungehindert genutzt werden können. In den kommenden Tagen tragen die Arbeiter der Firma Scharnagl Hoch und Tiefbau GmbH aus Weiden Zug um Zug die Asphaltdecken auf. Das ruhige Herbstwetter ist geradezu ideal. Die restlichen verbleibenden Arbeiten übernimmt der Bauhof unter Hinzuziehung örtlicher Baufirmen. Außendienstleiter Karl Frey beaufsichtigt die Maßnahmen.

Regelrechte Punktlandung

Mit den Sanierungsarbeiten gelang der Stadt eine regelrechte Punktlandung, denn diese gingen wie geplant über die Bühne. Auf einer Länge von 130 Metern wurde die Eglseestraße von der Kreuzung August-Sperl-Straße bis zur Kreuzung Südweg komplett saniert. Sowohl die Hauptwasserleitung sowie sämtliche Hausanschlüsse als auch die Kanal- und zugehörigen Hausanschlüsse wurden in diesem Bereich fit für die Zukunft gemacht. Allein diese Erneuerung kostete 64 500 Euro. Die Fahrbahnbreite beträgt nach dem Ausbau sechs Meter. Auf die zehn Zentimeter dicke Asphalttragschicht kommt die Deckschicht mit vier Zentimetern. Mit Betonpflaster markierten die Arbeiter den zwei Meter breiten Gehweg. Für den Straßenbauabschnitt waren 70 000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

Nutzer des Geh- und Radwegs zwischen Altenstadt und Vohenstrauß können aufatmen, denn auch für sie ist die Wartezeit, auf sicheren Wegen zwischen der Stadt und dem Ortsteil zu pendeln, vorbei. Auf einer Breite von zwei Metern können sich demnächst sowohl Fußgänger als auch Radfahrer sicher fortbewegen.

Bei der Maßnahme tauschte die Kommune auch gleich sämtliche alten Rohre der Hauptwasserleitung inklusive der Hausanschlüsse aus, um nicht in ein paar Jahren wieder nachbessern und die sanierte Asphaltdecke wieder aufreißen zu müssen. Die Kosten belaufen sich nach Auskunft von Bauamtsleiter Johann Balk auf 23.000 Euro. 35.000 Euro muss die Stadt extra für die Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in diesem Teilabschnitt berappen.

Für die Anwohner am Gagernweg ist die Buckelpiste vor ihren Fenstern bald Vergangenheit. Auf einer Länge von 100 Metern und 4 Metern Breite ließ die Stadt eine dünne Asphaltdeckschicht aufbringen. Das unansehnliche Stück Straße gehört damit ebenfalls der Vergangenheit an. Die Kosten belaufen sich hier auf 10.000 Euro. Für diese Projekte hatte die Stadt weit mehr als 200 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Nach Plan

Bereits vor einigen Wochen wurde die Erneuerung der Fahrbahn der Gemeindeverbindungsstraße Unterlind zur Kreisstraße NEW 41 in Richtung Lerau abgeschlossen. Der anhaltende lange Sommer kam den Straßenbauern sehr gut entgegen, so dass alle Vorhaben wie geplant abliefen. Bauleiter Peter Scholz von der Firma Scharnagl und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer sowie Außendienstleiter Frey besprachen bei einer Abschlussfahrt zu allen Baustellen noch einmal wichtige Details. Kommende Woche werden die Feinasphaltschichten aufgezogen.
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