Antrag von Heinrich Rewitzer zur Feuerwehr entfacht Diskussion im Stadtrat
Urlaub statt Schnupftabakdose

Lokales
Vohenstrauß
10.02.2015
0
0
Mit einem besonderen Antrag wartete Heinrich Rewitzer im Stadtrat auf. Aktive Feuerwehrleute würden zum Dank für ihren 40-jährigen Dienst einen Gutschein über einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain erhalten. Der SPD-Stadtrat und Feuerwehrmann fordert nun in seinem Antrag, dass die Stadt die Kosten für die jeweilige Begleitperson übernehmen solle.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer äußerte sich mit Bedacht. Er habe einige kritische Stimmen von bereits ausgezeichneten Feuerwehrleuten gehört, die als Danke gerade mal eine Schnupftabakdose bekommen hätten. Nun dürfen die Geehrten eine Woche Urlaub machen. Und jetzt würde man auch noch deren Ehefrauen mit ins Boot holen. Wutzlhofer: "Ich denke, man schafft da schon Verärgerung." Wieder diskutierten die Stadträte über die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Stadt. Der Bürgermeister will von Fall zu Fall entscheiden, welche Maßnahme man sich leisten möchte: "Ich weiß nicht, ob das eine originäre Aufgabe der Stadt ist." Außerdem seien auch die Vereinskassen gut gefüllt. Über Rewitzers Antrag entscheidet der Rat in der nächsten Sitzung.

Der Markt Moosbach wird seinen Schulsprengel auflösen. Das heißt, dass die Regierung der Oberpfalz die bisher der Mittelschule Moosbach zugeteilten Gemeinden einer anderen Mittelschule zuordnen wird. Grund dafür ist die demografische Entwicklung.

In der Stadtratssitzung erklärte Alfons Raab, Rektor der Mittelschule, dass die Vohenstraußer Einrichtung mit dem Zuwachs von rund 25 Schülern kein Problem hätte. Wie Kämmerer Rainer Dötsch meinte, sollte der neue Schulsprengel über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt werden. Darin sind dann Beförderungskosten und Gastschulbeiträge festgeschrieben. Die Stadt müsse die Beförderungskosten übernehmen. Allerdings müssen die Herkunftsgemeinden ihren anteiligen Betrag an diesen Kosten zahlen, den die Stadt nicht über den Beförderungskostenzuschuss bekommt.

Thema Asylstraße

Die Asylstraße und der Zugang zum evangelischen Kindergarten "Gottfried Sperl" wird nicht zuletzt wegen eines erneuten Wasserrohrbruchs in den vergangenen Tagen nochmals ein Diskussionspunkt im Stadtrat. Wutzlhofer wird vorschlagen, dass man den Zugang zum Kindergarten in die Schreinergasse verlegt und vom Grundstück der Einrichtung einen Meter für die Erweiterung der Asylstraße und die Errichtung eines höheren Gehwegs abzweigt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11034)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.