Arbeitskreis braucht Jungbrunnen

Der neue HAK-Chef Heiner Aichinger (Dritter von rechts) sichert mit seinem Team die Nachfolge von Peter Staniczek (Dritter von links), der künftig zweiter Vorsitzender ist. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
28.11.2015
4
0

Der Heimatkundliche Arbeitskreis hat einen neuen Vorsitzenden. Heiner Aichinger löst Peter Staniczek ab (wir berichteten). Bei der Versammlung am Mittwoch, an der 12 der 32 Mitglieder teilnahmen, machten die Verantwortlichen aber auch auf ein Problem aufmerksam.

Aichinger ist seit vielen Jahren eine feste Stütze in der Organisation und übernahm bereits als Krankheitsvertretung des Öfteren die Führung. Er stellte jedoch auch die sehr ernste Bitte in den Raum, in den kommenden drei Jahren seiner Amtszeit über eine geeignete Nachfolgeregelung nachzudenken, da er selbst dann auch schon die Altersgrenze von 70 Jahren überschritten habe.

"Man muss sich wirklich ernsthafte Gedanken machen, wie man den Verein in Zukunft weiterführen will." Die ehemals 16-köpfige Aufsicht im Heimatmuseum sei wegen Krankheit oder Tod auf 8 Mitglieder geschrumpft. Relativ hoch ist der Altersdurchschnitt mit 72 Jahren.

Die Wahlen brachten noch folgende Ergebnisse: Schatzmeister bleibt Reiner Claußen. Um die schriftlichen Angelegenheiten kümmert sich weiterhin Johann Ertl. Beisitzer sind für die nächsten drei Jahre Karl Ochantel, Dr. Volker Wappmann und Rudolf Großmann. Die Kasse prüfen Konrad Uschold und Karl Ochantel. Im Beirat sind Altbürgermeister Josef Zilbauer, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum.

Zilbauer schlug vor, das Vorstandsgremium zu ermächtigen, künftig im Bedarfsfall die Beiratsriege zu erweitern, höchstens aber auf sechs Personen. "Wenn Leute an bestimmten Projekten mitarbeiten wollen, könnt ihr selbst bestimmen, diese aufzunehmen." Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Der 37. Streifzug befindet sich in Druck und werde wahrscheinlich im Dezember vorgestellt. Die Bände 1 bis 15 werden ab sofort für einen Sonderpreis von drei Euro verkauft, gab Aichinger bekannt.

Für die vielen Ausstellungsstücke, die dem HAK in den vergangenen Monaten überlassen wurden, sei eine neue hölzerne Vitrine im Heimatmuseum nötig. Der Vorsitzende fragte bei Wutzlhofer an, ob sich HAK und Stadt die Kosten teilen könnten. Wenn er das Angebot habe, solle Aichinger im Rathaus bei ihm vorsprechen, entgegnete der Bürgermeister.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9729)November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.