AWO stellt sich neu auf

Die AWO hat eine neue Führungsmannschaft. Den Seniorenclub leiten nun Gabriele Gmeiner und Doris Buxbaum (vorne, von rechts). Josef Schmid (Zweiter von rechts) ist künftig stellvertretender Vorsitzender. Bilder: dob (2)
Lokales
Vohenstrauß
15.05.2015
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Beim Seniorenclub der Arbeiterwohlfahrt (AWO) vollzog sich nach rund 15 Jahren ein Wechsel an der Spitze. Margareta Friedl gab aus gesundheitlichen Gründen die Leitung an Gabriele Gmeiner ab.

Gmeiner hatte als Stellvertreterin bereits im vergangene halbe Jahr sämtliche Aufgaben gemanagt. Das Stellvertreteramt übernimmt zukünftig Doris Buxbaum. AWO-Vorsitzende Karin Gesierich ging auf beide Säulen der Vereinigung mit Seniorenclub und Wirtschaftsbetrieb der Sozialstation ein. 32 Mitarbeiterinnen leisten in der Sozialstation Dienst. Sie betreuen 110 Patienten im Altlandkreis und darüber hinaus. Seit der Eröffnung der Sozialstation im ehemaligen OBAG-Haus 2000 habe sich die Zahl der Patienten verdoppelt. "Wir platzen aus allen Nähten." Seit 21 Jahren kümmern sich die AWO-Schwestern um Patienten.

Maria Kaldun bilde im Büro den Dreh- und Angelpunkt, denn sie übernehme unzählige Dinge, bewahre aber trotzdem Ruhe wenn es hektisch zugehe. Die Pflegekräfte fahren mittlerweile acht Touren, deshalb sei ein neues Fahrzeug nötig. Gesierich informierte, dass sie auch junge Leute gerne in den Kreislauf des Teams einbinden wolle, damit der Fortbestand der AWO-Sozialstation gesichert seien.

Letztmals gab auch Friedl ihren Bericht über die Seniorenarbeit ab. Rapide bezeichnete sie bei Veranstaltungen den Rückgang bei Teilnehmern, die sich mittlerweile bei etwa 15 Personen einpendelte. Sie selbst sei seit 50 Jahren dabei, appellierte die scheidende Seniorenclubleiterin an die Jüngeren, zur Gemeinschaft zu kommen.

Die Führungsriege

Die 21 Teilnehmer wählten außerdem einen neuen Vorstand. Vorsitzende bleibt Gesierich. Neu ist Josef Schmid als Stellvertreter. Dritter Vorsitzender wurde Lorenz Ermer aus Roggenstein. Die Kasse führt wie bisher Maria Kaldun. Revisoren bleiben Heinrich Rewitzer und Josef Kreisl. Schriftführer ist weiterhin Ernst Schubert. Beisitzer sind Brigitte Karl aus Eslarn, Erich Völkl und Annemarie Weidl aus Vohenstrauß, Erika Gebauer aus Moosbach sowie Nicole Maier-Krapf aus Georgenberg. Gesierich wird als Delegierte mit Schmid und Gabriele Gmeiner zur Kreiskonferenz. Stellvertreter ist Lorenz Ermer.

Großartige Bereitschaft

Für ihre großartige Bereitschaft, den Seniorenclub über eine so lange Zeit zu leiten, erhielt Friedl viel Lob von der Vorsitzenden. Bevor sie vor 15 Jahren in die erste Reihe aufrückte, war sie jahrzehntelang stellvertretende Leiterin. Mit einem Blumenherz, das das AWO-Herz symbolisierte, dankte Gesierich der Seniorin, die seit 35 Jahren im Vorstand die Geschicke des Ortsvereins lenkte. Gesierich vergaß aber auch nicht, an die Sammelleidenschaft der Fiedlbühlerin für die AWO zu erinnern. Damit legte sie vor 25 Jahren schon den Grundstein für die Sozialstation. "Ich hab's gerne getan", entgegnete Friedl.

Bei den Ehrungen überreichte Gesierich Ernst Schubert für 40 Jahre Mitgliedschaft die goldene Ehrennadel. 25 Jahre hält Maria Dunkl schon treu zum Verein, 10 Jahre sind es bei Ida Jungkunst, Peter Völkl und Margareta Schuller. Frieda Reinl aus Altenstadt schied aus dem Beirat aus und erhielt ein Geschenk. 25 Jahre habe auch sie stets Entscheidungen für die AWO getroffen und mitgetragen. Gesierich informierte abschließend über aktuelle Themen der Pflegeversicherung.
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