Bagger arbeiten sich durch altes Pfarrheim
Abriss läuft

Lokales
Vohenstrauß
14.04.2015
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Die Bagger der Abbruchfirma Hierold aus Moosbach leisten ganze Arbeit. Jetzt wird es ernst, der Pfarrheimneubau rückt in der katholischen Pfarrgemeinde in greifbare Nähe. Dekan Alexander Hösl und seine Mitstreiter werben eifrig für Spenden. Gut 90 000 Euro sind schon eingegangen.

1,2 Millionen Euro lässt sich die Pfarrgemeinde den Neubau mit der Diözese Regensburg kosten. 45 Prozent der Bausumme kommen aus der Bischofsstadt. Wenn Schutt und Trümmer abgeräumt sind, beginnen den Sommer über die Bauarbeiten für das neue Domizil. Geschichte wiederholt sich: Am 8. Dezember 1963, am Patroziniumstag der Stadtpfarrkirche, informierte der ein Jahr zuvor neu installierte Stadtpfarrer Franz Xaver Reitinger bei einer Pfarrversammlung die Bevölkerung vom geplanten Bau eines Pfarr- und Jugendheims. Am 23. April begannen die Erdarbeiten auf dem freien Grundstück vor dem Caritas-Seniorenheim und am 8. Juli feierte man Richtfest. Der 13. Dezember 1963 war mit der Einweihungsfeier ein großer Festtag für die Vohenstraußer.

Das in die Jahre gekommene Haus hatte erhebliche Mängel. Es fehlte eine zeitgemäße Wärmedämmung, die sanitären Leitungen waren marode und die Fenster längst überfällig. Durch seine Größe sei es ohnehin für die heutigen Bedürfnisse völlig überdimensioniert und nicht mehr der Zeit angepasst, hieß es immer wieder. Probleme hatten besonders gehbehinderte Menschen. Die Kirchenverwaltung trug sich deshalb seit langem ernsthaft mit dem Gedanken des Abrisses und der Realisierung eines Neubaus. Jetzt steht diesem Ansinnen nichts mehr im Wege.
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