Bauarbeiten schreiten zügig voran - Fertigstellung im Mai fest anvisiert
Richtfest für Pfarrheim

Zimmerermeister Thomas Gallitzendörfer und Geselle Josef Stahl (von rechts) von der Firma KG-Holzbau brachten den Richtbaum auf dem Pfarrheimdach an. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
27.07.2015
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Voll im Zeitplan liegt der Neubau des Pfarrheims der katholischen Pfarrgemeinde. Mit Architekt Josef Schönberger und den am Bau beteiligten Firmen haben Dekan Alexander Hösl als Bauherr, Mitglieder der Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderäte sowie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer gut drei Wochen nach der Grundsteinlegung Richtfest gefeiert.

"Dem Architekten, der zum Bau den Grundriss hat erdacht genau. Dem Maurermeister der sodann, das Werk mit sicherer Hand begann, sei heut ein volles Glas geweiht, mit Glück und Heil zu aller Zeit." Zimmerermeister Thomas Gallitzendörfer von der Firma KG-Holzbau war es mit seinem Gesellen Josef Stahl, der in traditioneller Zimmererkluft erschien, vorbehalten, den mit weißen Bändern geschmückten Richtbaum auf den Firstbalken zu hämmern.

Dank für Nachsicht

Bei der Grundsteinlegung wurde das Fundament gelegt, auf das nun schon kräftig gebaut wurde, sagte Dekan Hösl. Jetzt könne man schon erahnen, welch tolles Gebäude hier entstehe, dessen Konzept sich Kirchenverwaltung und Architekt Josef Schönberger in vielen Arbeitssitzungen erarbeitet hatten. Der Geistliche überreichte ein finanzielles Dankeschön für die Getränke- und Brotzeitkasse der Bauarbeiter. Für die Nachsicht und das Verständnis der Anwohner und Nachbarn während der Bauzeit mit Lärm- und Staubbelastung sagte Stadtpfarrer Hösl ebenfalls ein "Vergelt's Gott".

Nach dem Abriss des alten Gebäudes und nach nur zehnwöchiger Bauzeit werde am Pfarrheim der Richtbaum zum Abschluss der Rohbauarbeiten gesetzt, fasste Architekt Schönberger zusammen. Der umbaute Raum umfasst 2240 Kubikmeter mit einer Geschossfläche von 527 Quadratmetern. Rund 195 Kubikmeter Mauerwerk wurden neben 307 Kubikmeter Beton im neuen Gebäude bisher verarbeitet. An Firmeninhaber Josef Reger verteilte der Architekt allerhöchstes Lob. "Sie können stolz auf Ihre Mannschaft sein."

Begeistert war Schönberger aber auch von der jungen Firma KG-Holzbau, die 26 Kubikmeter Bauholz auf dem Neubau aufrichtete. Ausgerechnet an diesem Tag war es mit bis zu 40 Grad Celsius auf dem Dach besonders heiß. Mit über 200 Konstruktionsteilen und teilweise durchgehend bis zu 16 Meter langen Holzbalken lieferte die Firma beste Zimmererarbeit ab.

Bisher habe es keinen Unfall auf der Baustelle gegeben. Bis auf wenige Behinderungen laufe die Maßnahme problemlos ab. In den kommenden Wochen stehe die Fertigstellung der Dacharbeiten an, danach folge die Installation. Ziel sei es, bis zur Heizperiode die Fußbodenheizung in Betrieb zu nehmen, um im Winter den Innenausbau voranzubringen, damit das Pfarrheim im Mai fertig ist. Die Maßnahme kostet insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Kalte Dusche

Die traditionelle Abkühlung erhielt Kirchenverwaltungsmitglied Martha Bauer von Zimmerer Stahl mit einem Eimer Wasser vom Dach. Geistesgegenwärtig revanchierte sich Dekan Hösl, der den Zimmermann ebenfalls spontan eine kalte Dusche verabreichte.
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