Bohrende Fragen beantwortet

Lokales
Vohenstrauß
30.06.2015
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Das Lernmodul "Entstehung, Analyse und Gefährdung des Bodens" nahmen wir im Geozentrum Windischeschenbach genauer unter die Lupe.

Wir, die Klasse M7 der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß, nahmen mit unserer Parallelklasse, der 7GTK, am Projekt "Zeitung macht Schule" teil. Wir lasen vier Wochen lang eifrig den "Neuen Tag" und hielten Kurzreferate über Artikel, die uns besonders interessierten. Anschließend fuhren wir in das Geozentrum an der KTB nach Windischeschenbach. Diese Exkursion ermöglichte und das Bayernwerk.

Mit Spaten ausgerüstet

Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir das Geozentrum. Diplombiologin Andrea Mack begrüßte uns und zeigte uns einen einführenden Film zum Thema Boden. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und machten uns, ausgerüstet mit Spaten, Handprobennehmer, Hammer und Eimer, auf einen kurzen Fußmarsch in ein nahegelegenes Waldstück. Einige von uns blieben im Waldstück, die andere Gruppe ging auf ein Feld. Beide Gruppen entnahmen jeweils eine Spaten- und eine Bohrprobe.

Die Handprobenentnahme strengte uns ganz schön an, denn wir mussten den langen Bohrer mit einem Hammer in die feste Erde hineinschlagen, um etwas Boden mitnehmen zu können. Dies gelang uns aber trotzdem recht schnell. Nun machten wir uns auf den Rückweg in das Labor des Geozentrums und untersuchten mit Mikroskopen und einer Checkliste, ob die Böden fruchtbar waren. Wir erkannten ziemlich schnell, dass viele Tiere in der Erde leben.

Nach unseren Auswertungen und einer kurzen Pause führte uns Beate Dietzsch durch das Geozentrum. Ganz aktuell zeigte sie uns die Aufzeichnung des Seismographen vom Erdbeben in Nepal. Das war interessant, weil wir zuvor ein Kurzreferat zu diesem Thema in der Schule gehört haben. Anschließend sahen wir einen Film über die Entstehung der Erde und die Plattentektonik. Nach dem Film gingen wir über einen Zeitstrahl in die Ausstellung. An verschiedenen Stationen war mehr über die Erde zu erfahren.

Erdbeben erfahren

Ein Highlight war der "Erdbebensimulator", bei dem man die gewünschte Stärke einstellen und dann selbst erfahren konnte, wie sich ein Erdbeben in etwa anfühlt. Das probierten wir eifrig aus. Im Anschluss an die Ausstellung gingen wir zum Bohrturm. Dort sahen wir den 83 Meter hohen Forschungsturm, der uns schon bei unserer Ankunft beeindruckt hatte. An diesem Vormittag merkten wir gar nicht, dass wir GSE-Unterricht hatten und wie spannend dieser doch sein kann.

von der Klasse M7 der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß
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