"Cabaloo" ein weiterer Höhepunkt des Serenadensommers im Stadtpark
Melodien im Gras genießen

Chris Schneider (Percussion), Bernghard Helmstreit (Bass), Katja Ring und Monika Zintl (Gesang) sowie Christian Denz (Gitarre) sind "Cabaloo" und begeisterten bei der Sommerserenade im Stadtpark. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
16.07.2015
53
0
Monika Zintl und Katja Ring (Gesang), Christian Denz (Gitarre), Bernhard Helmstreit (Bass) sowie Chris Schneider (Percussion) ergeben zusammen "Cabaloo". Die Band beschenkte die rund 120 Zuhörer bei der Serenade mit wunderschönen Titeln an einem lauen Sommerabend.

Ein weiterer erfolgversprechender Abend reihte sich nahtlos in die Serenaden-Reihe ein und erhielt vom begeisterungsfähigen Publikum großartigen Applaus. Viele der Zuhörer ließen sich ganz unkompliziert auf dem "Kulturhügel" im Gras nieder, um den sanften Tönen zu lauschen. "Wir lieben die Abwechslung", versicherte ein Stammgast und meinte damit die unterschiedlichen Stilrichtungen der Darbietungen im Vohenstraußer Serenadensommer. "Calm After the Storm" - "Die Ruhe nach dem Sturm" ist ein Lied des niederländischen Duos "The Common Linnets" mit Ilse De Lange und Waylon, die damit sogar beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen einen der vorderen Plätze landeten.

Schwung brachte dagegen "Every Little Thing" in den Stadtpark. Bei Michael Jacksons Hit "Man in the Mirror" schnippten und klatschten die Besucher begeistert mit. Tourismuschef Rudolf Gruber begrüßte dieses Mal die Gäste und wies sogleich auf die nächste Veranstaltung am Sonntag, 19. Juli, hin. Falls an diesem Tag schlechtes Wetter sei, falle der Termin aus, da sich unter den Musikern Rollstuhlfahrer befänden, erklärte Gruber.

Dem Quintett merkte man die gleiche Leidenschaft für ihre Musik an, die sehr gefühlvoll wiedergegeben wurde und Melancholie verbreitete. Die Band erfüllte bereitwillig mehrere Forderungen nach Zugaben. "Meine Freundin ist aktiv, denkt immer positiv, kennt kein Sturztief", interpretierte "Cabaloo" den Hit von Annett Louisan oder bei "Que Sera Sera" schwangen die Beine der Gäste mit. "Wir können auch ein bisschen älter", meinte Monika Zintl vor dem bekannten Lied aus dem Jahr 1956 von Ray Evans und Jay Livingston.

Pünktlich um 19 Uhr erklang "Mr. Sandman", denn auch im Fernsehen verabschiede das Sandmännchen um diese Uhrzeit die Kinder, meinte Zintl lächelnd. Schließlich erfuhren die Serenadenfreunde auch noch, was ein Gitarrist und Frauen gemeinsam haben: Die Stimmungsschwankungen. Ein toller Abend, den die Zuhörer sichtlich genossen haben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.