Durstige Gäste strömen zum Fest

Das Pfarrfest verlief am Sonntag aufgrund des guten Wetters im geplanten Umfang. Die Pfarrei begrüßte sehr viel Besucher. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
17.06.2015
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Wegen des schlechten Wetters musste das Pfarrfest im vergangenen Jahr abgesagt werden. Nicht so heuer. Weil es Bilderbuchwetter gab, flossen Bier und Limo hektoliterweise.

Noch während der Aufbauphase tags zuvor entlud sich ein Gewitterregen über dem Pfarrplatz. Reichlich Sonnenschein und südländische Temperaturen lockten die Gäste jedoch am Sonntag an. Zum Auftakt feierten die Teilnehmer mit Dekan Alexander Hösl und dem Kirchenchor in der Stadtpfarrkirche Gottesdienst.

Steaks und Blasmusik

Nach dem Schlusssegen strömten die Gäste hinaus auf den Kirchenvorplatz, der sich in einen riesigen Biergarten mit den verschiedenen Angebots- und Versorgungsständen verwandelte. Auf den Grillrosten brutzelten bereits die ersten Bratwürste und Grillsteaks zum Frühschoppen. Die Vohenstraußer Blasmusik unter Leitung von Johannes Gruber spielte zünftig Bayerisch-Egerländer Blasmusik und die kühlen Getränke erfrischten die Besucher.

Zum Mittagstisch servierten die Organisatoren Schweinebraten mit Knödel oder Schnitzel mit Kartoffelsalat und bunten Salattellern die reißenden Absatz fanden, neben der üblichen kulinarischen Vielfalt die bei derartigen Festen auf den Speisekarten angeboten wird. Im Nu waren die 250 Braten- und 220 Schnitzelportionen über die Theken gereicht. Hans Wiesent versorgte die Besucher mit Pommes Frites aus der heißen Fritteuse, die nicht nur den kleinen Festbesuchern schmeckten.

Spenden für Pfarrheimbau

Angesichts der Temperaturen von um die 26 Grad flossen die Schweißperlen der Helfer in Rinnsalen, die sich im Eiltempo um die Versorgung der Gäste kümmerten. Die Besucher machten es sich im schattenspendenden Zelt oder unter den Sonnenschirmen gemütlich. Die Mitglieder des Frauenbunds unter Leitung von Maria Wildenauer schnitten im Akkord weit mehr als 100 selbstgebackene Kuchen und Torten und füllten ihre Theke mit den leckeren Backwaren. Kücheln und Nussecken waren willkommene Lückenfüller, die den Besuchern hervorragend zum frischgebrühten Kaffee mundeten.

Der Zapfhahn des Getränkestandes und die Kühlaggregate vollbrachten Höchstleitungen, denn immerhin 5,5 Hektoliter Bier flossen in die Krüge. Hinzu kamen 6 Hektoliter alkoholfreie Getränke, die den Durst stillten und reißenden Absatz fanden. In der Hüpfburg tobten die Kinder bis zum Umfallen oder ließen sich schminken. Viel zu schmökern gab es bei einem Bücherflohmarkt.

Im Blick hatten die vielen Gäste auch unweigerlich den laufenden Pfarrheimbau, der vielleicht den einen oder anderen versteckten Euro noch aus der Tasche holte, denn der Erlös soll dem Neubau zugutekommen. Kein Wunder, dass am Abend, angesichts des riesigen Erfolgs und nach dem Kassensturz, nur fröhliche Gesichter auszumachen waren.
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