Ehrbare Ziele

Lokales
Vohenstrauß
25.10.2014
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Kinder, die in ihrer Entwicklung gestört sind und Probleme mit der Sprache haben, werden mit Geld und Spenden unterstützt. Dies ist die neue Aufgabe des Philipp-Neri-Werks, das damit der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) unter die Arme greift. Eine Änderung der Satzung war notwendig.

Nach 17 Jahren an der Spitze des Philipp-Neri-Werks übergaben Vorsitzender Josef Kreisl, Schriftführer Willibald Völkl, Schatzmeister Josef Pflaum und Beiratsmitglied Johann Wittmann ihre Ämter an Nachfolger weiter. Das eigentliche Ziel des Vereins - die Übernahme der Trägerschaft für die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) - wird nicht mehr angestrebt und wurde endgültig ad acta gelegt. Die SVE bleibt in Trägerschaft des St.-Michaels-Werks in Grafenwöhr.

Vor 17 Jahren gegründet

Zu diesem Zweck war der Verein vor 17 Jahren mit großer Unterstützung aus Kirche, Politik, öffentlichem Leben und Schulen aus der Taufe gehoben worden. Die Anwesenden nahmen nun eine Satzungsänderung vor. Mit dem Geld und den Spenden soll primär die SVE mit entwicklungsverzögerten und sprachauffälligen Kindern unterstützt werden. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die in ihrer geistigen, körperlichen und sozialen Entwicklung besondere Förderbedürfnisse aufweisen und deswegen die SVE besuchen. Trotz veränderter Rahmenbedingungen behauptete sich die SVE. Insofern erübrige sich eine Diskussion über den Fortbestand des Philipp-Neri-Werks, stellte Kreisl in seinem letzten Tätigkeitsbericht fest. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Ulrike Kießling, Stellvertreter ist erneut Pfarrer Alfons Forster aus Michldorf, der seit Vereinsgründung diesen Posten ausfüllt. Einen nahtlosen Übergang gibt es vom Schatzmeister Josef Pflaum an Norbert Griesbacher und von Schriftführer Willibald Völkl an Dagmar Mittelmeier.

Von Amts wegen Mitglieder im Beirat sind SFZ-Schulleiter Manfred Böhm, dessen Stellvertreter Michael Raab und die Leiterin der SVE, Inge Meyer. Gewählte Beiräte sind: Dekan Alexander Hösl, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Albert Kick sowie Dr. Barbara Kindl und Josef Kreisl. In erster Linie will die neue Vorsitzende Schwung in den Verein bringen. Mit einem Weinpräsent bedankte sich Kießling bei den Ausgeschiedenen für ihren Einsatz. Josef Pflaum war an diesem Abend leider verhindert. Für ihn übernahm Dekan Alexander Hösl den Kassenbericht, der eine sehr ordentliche und übersichtliche Kassenführung vorfand.

Aufgaben in Kindergärten

In der neuformulierten Satzung legten die Anwesenden fest, "dass der Verein weitere Aufgaben im Rahmen des Sonderpädagogischen Förderzentrums und der mobilen sonderpädagogischen Hilfen in den Kindergärten übernimmt, die der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Förderbedürfnissen dient". Diskussionsbedarf gab es allerdings in der Runde über die Art und Weise der Vergabe der Fördermittel, die von der Vorstandschaft entschieden wird. Darin heißt es: "Beträge bis 500 Euro entscheidet die Vorsitzende im Benehmen mit einem weiteren Vorstandsmitglied". Allerdings wurde der Passus dann trotzdem einstimmig genehmigt.
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