Elektra elektrisiert Kinder

Lokales
Vohenstrauß
06.08.2015
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Ein Erlebnisnachmittag im Ferienprogramm lockte mehr als 60 Kinder auf den Bauernhof. Dort lernten die Kleinen unter anderem Elektra kennen.

Hinter Ilona, Elektra, Grete, Justine oder Olbra verbergen sich Kühe, die auf dem Bauernhof der Familie Bäumler in Obertresenfeld zu Hause sind. Sie reckten am Montag schon etwas verwundert ihre Hälse durch das Gatter und blickten die vielen Besucher mit ihren großen Augen an.

Vollautomatisch

Denn diesen Termin lassen sich die Kinder nicht entgehen. Die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß mit Kinder- und Jugendbeauftragten Jakob Stahl organisierte den Erlebnisnachmittag auf dem Bauernhof, und mehr als 60 Teilnehmer kamen. Betriebsleiter Manfred Bäumler teilte die Besucher in zwei Gruppen auf. Mit dem einen Teil unternahm er eine Führung durch die vollautomatische Melkanlage und die hochtechnisierte Stallungen. Die anderen tobten sich auf dem landwirtschaftlichen Gelände beim Strohballenhüpfen aus. Seniorchef Herbert Bäumler bot mit dem Hoflader in der gesicherten Box eine Rundfahrt an.

Mutig trauten sich einige Kinder ganz nah an die Kühe heran und streichelten sie. Wenn das auch nicht jedes der 230 Rinder gleich gerne mag. Im Schatten hatten die Siedler frische Molkereiprodukte aufgebaut mit Milch, Käse und Joghurt, die Kindern und Eltern gleichermaßen schmeckten. Dicht umlagert waren auch die sechs Zwergziegen.

Schon am Wochenende hatte das Ferienprogramm die zweite Stadtmeisterschaft im Baustammrennen der Wasserwacht zu bieten. Diese wäre vermutlich ein Flop geworden, hätten sich nicht viele Nachwuchskräfte der Kreiswasserwacht im Freibad getummelt. Die Laune ließen sich die Veranstalter um Vorsitzenden Max-Ferdinand Kreuzer nicht verderben. 24 Wasserratten lieferten sich ein flottes Rennen auf den Baumstämmen.

Keine Verlierer

Das Team um Jonas und Hannah paddelte um Nasenlängen vor Monika und Andreas als Zweitplatzierte ins Ziel. Alle weiteren Zweier-Teams landeten gleichberechtigt auf dem dritten Platz, denn Verlierer sollte es nicht geben, versicherte der Vorsitzende. Der hatte mit Martin Frischholz die Teilnehmer begleitet. Ein Eis gab es zu den Siegerpreisen und Urkunden als Belohnung dazu.
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