Endspurt im Sportzentrum

Mit der wasserdichten Versiegelung wird die bituminöse Tragschicht im Sportzentrum erstmals wieder rot eingefärbt. Der endgültige Kunststoffbelag der Tartanbahn soll in der nächsten Woche folgen. Das Subunternehmen aus dem mittelsächsischen Lichtenau ist ein Spezialist für derartige Kunststoffbeläge. Davon überzeugte sich auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
30.09.2015
23
0

Schon seit Juni können die Leichtathleten und Fußballer die Tartanbahn im Sportzentrum wegen der Sanierungsmaßnahmen nicht mehr nutzen. Nun können sich die Sportler aber langsam in die Startblöcke begeben.

Den scharfen Ostwind verspüren die Arbeiter der Fachfirma ScoS aus dem mittelsächsischen Lichtenau bei Ottendorf am eigenen Leib, wenn sie derzeit mit den Endarbeiten an der Tartanbahn beschäftigt sind. Dabei geht es ganz schön klebrig zu.

Eigentlich sollten die Sanierung längst abgeschlossen sein. Doch mittlerweile ist wieder Schulbetrieb und das Sportzentrum noch immer eine große Baustelle. Ein Ende ist aber in Sicht. Seit Montag bringen die Facharbeiter die Versieglung auf.

Die Schuhe eingepackt wie Marsmenschen tragen sie die zähfließende rote Masse auf, bevor sie der elektrisch betriebene Einbaufertiger Schicht für Schicht exakt auf die bituminöse Tragschicht als wasserdichte Masse aufbringt. Der Spezialist für Kunstrasen, Sportplatzbau und Kunststoffbeläge wurde als Subunternehmer von der bauausführenden Firma Konrad Müller GmbH aus Nürnberg für diesen Zweck gebucht.

Bis zum Wochenende rechnet Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der sich mit Außendienstleiter Karl Frey von den Arbeiten überzeugte, werde es dauern, bis diese Versiegelung millimeterdünn auf der schwarzen Unterschicht aufgebracht ist. "Das ist richtige Knochenarbeit", beteuern die Stadtvertreter. Nach zwei Tagen der Trocknung und Aushärtung sollten die Arbeiten mit der endgültigen Tartan-Oberschicht am Montag, 5. Oktober, beginnen können. Nach der entsprechenden Linierung erfolge dann die Freigabe. Spätestens am Samstag, 10. Oktober, könne das Sportzentrum wieder voll genutzt werden, habe ihm Dietmar Hammerl von der planenden Firma Bamler Bauingenieur GmbH aus Vohenstrauß mitgeteilt. "Vorausgesetzt das Wetter spielt mit", schränkt das Stadtoberhaupt dann doch noch etwas ein.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.