Engel verzaubern Zuhörer

Die Auftaktserenade lockte dank eines bunten Programms und toller Mitwirkender viele Zuhörer in die Friedrichsburg. Bild: fjo
Lokales
Vohenstrauß
29.04.2015
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Eine Mozartsonate auf der Knopfharmonika, die Premiere des "Engelsterzetts" und fabelhafte Klänge einer Galopptrompete: Das alles und noch viel mehr bot die Auftaktserenade in der Friedrichsburg.

Johannes Gruber verwöhnte das Publikum durch ein vielfältiges Programm. Ludwig Putzer leitete den Männerchor, der stimmgewaltig und brillant begeisterte. Die Stücke trafen den Geschmack der Zuhörer voll.

Den instrumentalen Teil leistete das Blechbläserensemble. Das Gewölbe im Erdgeschoss war dank dezenter Beleuchtung und edlem Teppich ein Konzertsaal erster Klasse. Rechtzeitig hatte Tourismusleiter Rudi Gruber das historische Gemäuer auf angenehme Temperatur gebracht.

Beifall endet kaum

Putzer und Jonas Kick begleiteten am elektrischen Klavier den Abend. Sichtlich genoss der als "Spitzenklasseorganist" betitelte Akteur den kaum enden wollenden Beifall nach seinem Solowerk "Pour Adeline". Riesenapplaus bestätigte Franziska (Violine) und Moritz (Knopfharmonika) ihr Können. Weiblichen Charme mit faszinierenden Stimmen bescherten drei aufstrebende Künstlerinnen. Christina Brand etwa gelang ein kräftiges Zusammenspiel mit der Galopptrompete von Gruber.

Gleiches galt für Sabrina Voit, die ihrem Gesang durch eine deutliche Aussprache zusätzliches Charisma verlieh. "Was für ein Feuer, was für ein Zauber", brachte Gruber in seiner Funktion als Ansager die Qualitäten des Abends auf den Punkt. Dritte im Bunde war Monika Lindner. Zum Schluss hin verzauberte dieses weibliche "Engelsterzett" im gemeinsamen Lied "Hebe deine Augen auf" die Besucher, die danach noch viele Zugaben forderten und auch zu hören bekamen. Wein und Gebäck steuerte die Feuerwehr um Peter Grosser bei, und dazu Gummibärchen als Werbung für das bevorstehende Jubiläum der Wehr.

"Danke für diesen tollen, herrlichen und traumhaften Abend", sagte Stadträtin Martha Bauer allen Mitwirkenden am Ende. "Ihr habt uns heute zum Träumen gebracht" und verband damit den unbedingten Wunsch: "Bitte macht das viel öfter." Die Spenden des Publikums sind für die Kinderkrebshilfe bestimmt.
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