Feuriger Start in den Fasching

Die Tanzfläche war beim Inthronisationsball des Vohenstraußer Faschingsvereins fast ständig voll besetzt. Bilder: fjo (3)
Lokales
Vohenstrauß
11.01.2015
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Von Höhepunkt zu Höhepunkt jagte der Inthronisationsball. Passend zum Sturm in der Nacht zum Sonntag gab es in der zum Eispalast umfunktionierten Stadthalle ein turbulentes Programm.

Präsidentin Birgit Stengel führte mit ihrem neuen Vize Mattes Brümmer am Samstag durch einen Abend der Superlative. Gleich zum Auftakt ging der Faschingsverein (VFV) mit einem Höhepunkt in die neue Ballsaison. Im sehr gut besetzten Saal genoss das begeisterte Publikum vor allem die ersten Auftritte von Prinzenpaar und -garde.

Herz geschmolzen

Vortrefflich harmonierten Prinzessin Vanessa I. und ihr Prinz Christoph I. mit dem Motto der Saison "Flammendes Eis". Zusammen begeisterten sie mit tänzerischem Können und wortreichen Dialogen. Schneller als je zuvor bildeten Aktive und Gäste eine Einheit, als die Prinzessin bei ihrer Begrüßung sagte: "Mein Prinz hat das Eis gebrochen und mein Herz zum Schmelzen gebracht." Über das darauf einsetzende "Aaahhh" im Publikum war sie zunächst selbst ganz baff. Das erste "VFV - Helau, helau, helau" gebührte standesgemäß dem Prinzen. Der Gegensatz zwischen Feuer und Eis zog sich wie ein roter Faden durch die Ballnacht. Die Besucher waren durchwegs in edle Abendgarderobe gehüllt.

Ganz klar stand jedoch die Unterhaltung der Gäste im Vordergrund. Dafür sorgten Tanzeinlagen, Kostüme, Bühnenbilder und die zauberhafte Saaldekoration. Besonders die Prinzengarde zog in ihren einfallsreichen Kostümen vom ersten Auftritt an alle Blicke auf sich: die Herren in coolem Weiß, die Kleider der Damen waren vorne von strahlendem Eis geprägt und die Rückseiten aus feurigem Rot.

"Wenn ich mir die lächelnden Gardemädels so ansehe, wird's mir ganz warm ums Herz", sagte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer - bat seine Ehefrau Barbara aber sofort um Verzeihung. Ausgewogen zeigte sich das Programm im Anschluss. Knappe Ordensrunden und knackige Auftritte boten viel Platz für ausgiebige Standardtänze auf dem Parkett.

"Tanzbein" auf dem Vulkan

Die Spitzenband "Tanzbein" aus Nittendorf wiederholte mit einem breitgefächertem Repertoire den Premierenauftritt vom Vorjahr. Das Quintett sorgte mitten in einem Lava speienden Vulkan für beste Unterhaltung. Getoppt wurde das Ganze zu fortgeschrittener Stunde mit atemberaubenden Einlagen im Paar- und Solotanz sowie extravaganten Akrobatikeinlagen der Tänzerinnen und Tänzer. Die glanzvolle Mitternachtsshow zog die Besucher noch einmal voll in ihren Bann.
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