Gaumenfreuden

Lokales
Vohenstrauß
30.10.2014
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Das Weinfest der Feuerwehr gehört zur Tradition. Ein guter Tropfen lockert die Zunge, Kontakte werden geknüpft, Freundschaften entstehen. Dies konnte nicht schaden, feiert doch die Feuerwehr 2015 ihr 150-jähriges Bestehen.

Ein gutes Tröpfchen deutschen Weins in netter Gesellschaft genießen: Diese Freude machten sich die Besucher des traditionellen Weinfests der Stützpunktwehr am Fluderweg.

Im Zentrum der Feuerwehr tobte am Kirchweihsamstag das Leben. "Ein rundum gelungenes Weinfest", freute sich Vorsitzender Peter Grosser, der mit seiner Mannschaft im ganzen Haus unterwegs war, um die Gäste zu bewirten und ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Die edlen Reben von Küfermeister Heinz Pahle aus Lörzweiler locken auch heuer wieder Kenner an. Der Weinbauer aus Rheinhessen transportierte die Weine in die Oberpfalz und mischte sich gerne unter die Gäste. Seit 47 Jahren unterhält er engste Verbindungen zu seiner ehemaligen Schulkameradin Helen Bodensteiner vom Gasthaus "Roter Ochse" in Moosbach. Dort schlägt Pahle auch stets sein Nachtquartier auf.

Keinen anderen als den Pahle-Wein genießt Bernhard Bergmann aus Waldthurn seit 25 Jahren, der mit seinem Freundeskreis gekommen war und vom guten Rebensaft schwärmte. 2015 feiern die Vohenstraußer Floriansjünger vom 15. bis 17. Mai das 150-jährige Bestehen, bei dem die Waldthurner als Paten fungieren. Ein enger Kontakt bahnte sich nun schon vorab beim Weinfest an.

Die Gäste ließen sich einen "Niersteiner Findling", einen "Lörzweiler Königstuhl" oder einen weiß gekelterten Spätburgunder - eine ganz besondere Rarität - kredenzen.

Seit etliche Vohenstraußer mit Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in die Pfalz gereist waren und bei einem Abstecher mit kleinen Traktoren durch die Pahle-Weinberge tuckerten, wissen viele Gäste, wo dieser Wein der Sonne entgegen wächst und dieses besondere Aroma heranreift.

In der Küche arbeiteten die Frauen auf Hochtouren, denn der Wein verlangte nach einer kräftigen Unterlage. Spundkäse, Obatzter, Griebenschmalzbrote oder Geräuchertes und geräucherte Forellen mundeten vorzüglich. Gerne nutzten die Besucher auch den Heimfahrservice der Feuerwehr.
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