Geld gut angelegt

Lokales
Vohenstrauß
08.10.2014
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Die Stadt tut viel für den Nachwuchs. So fließen die Erlöse aus Verkäufen von hochwertigem Baugelände in den Ausbau von Spielplätzen, die getoppt werden sollen.

Für das Spielplatzgelände gegenüber der Praxis Dr. Poschenrieder in der Oberlinder Straße, das nach Beschluss des Stadtrats zu Bauplätzen umgewandelt werden soll, gebe es schon Kaufinteressenten, informierte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in der Sitzung. Einstimmig gab das Gremium grünes Licht für die Aufhebung des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes "Vohenstrauß - An den Spendäckern". Genehmigungs-Freistellungen sind in diesem Areal zukünftig nicht mehr möglich. "Mit dem Verkaufserlös sollen die übrigen Spielplätze in der Stadt getoppt werden", sagte das Stadtoberhaupt.

Die Markterkundung für die geplante Breitbandversorgung innerhalb der Stadt mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz sei abgeschlossen. Die Telekom werde den Eigenausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung aufarbeiten, ließ Wutzlhofer wissen.

Alfons Raab forderte, im Hütbrunnenweg das tiefe Bankett aufzufüllen. Dort sei schon ein Radfahrer gestürzt. Der Straßenzug sei eigentlich nur für den Ausnahmeverkehr ausgelegt, merkte Außendienstleiter Karl Frey dazu an. Eltern, deren Kinder abends zum Fußballtraining mit dem Rad den Weg zwischen Sportzentrum und Amselweg nutzen, fürchten um ihre Sprösslinge, denn dort sei es wegen fehlender Straßenlampen sehr finster, brachte Raab ein. Der Verkehrsausschuss werde sich demnächst mit dieser Problematik befassen.

Mit dem nächsten Anliegen kam der CSU-Fraktionssprecher allerdings im Gremium nicht gut an. Die Bäume des kleinen Grüngürtels an der Waidhauser Straße gegenüber der alten Polizeidienststelle seien zu groß geworden. Die Anwohner befürchteten, dass sie bei Sturm auf ihre Häuser krachen. Deswegen wollte Raab wissen, ob man sie nicht kappen könne.

Nicht alle Bäume fällen

"Wenn wir soweit sind, dann können wir im ganzen Stadtbereich die Bäume kappen", zeigte Wutzlhofer dafür kein Verständnis. Die Stadt überprüfe laut ihrer Verpflichtung zweimal jährlich den Baumbestand und trage Sorge für die Verkehrssicherungspflicht. "Alle Eventualitäten können aber nicht abgesichert werden."

Heinrich Rewitzer wollte vom Rathauschef schließlich noch wissen, ob Anwohner für den Kanalausbau in Nähe des Sägmühlwegs eine Ergänzungsabgabe zahlen müssen. Wutzlhofer beantwortete die Frage kurz und bündig mit einem klaren "Nein".
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