Grundsteinlegung für neues Pfarr- und Jugendheim - Fertigstellung Juni 2016
"Keine Alternative zum Abriss"

Lokales
Vohenstrauß
03.07.2015
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Der 1. Juli wird als Tag der feierlichen Grundsteinlegung für das neue Pfarr- und Jugendheim in die Geschichte der Pfarrgemeinde eingehen. Der Bau geht zügig voran und es sind bereits die ersten Raumeinteilungen im aufragenden Gemäuer zu erkennen.

Höchste Zeit für das Einmauern der Metallröhre, die Architekt Josef Schönberger im Beisein seiner Ehefrau Christine und vor den Augen des Dekans Alexander Hösl, Kirchenpflegers Günter Hassmann, der Kirchenverwaltungsmitglieder und des Pfarrgemeinderatssprechers Dr. Manfred Bauer für nachfolgende Generationen bestückte. Hinein kam eine Urkunde, auf der festgehalten ist, dass derzeit Papst Franziskus in Rom und in Regensburg Bischof Dr. Rudolf Voderholzer im Amt sind, die Kirche vor Ort von Geistlichem Rat Alexander Hösl geleitet wird und im Rathaus Bürgermeister Andreas Wutzlhofer regiert.

Euro und Altarbild

Außerdem kamen in die lange Metallröhre: Euro als Hartgeld in deutscher Prägung, die am 1. Juli veröffentlichte Ausgabe der Regionalzeitung "Der neue Tag", der aktuelle Pfarrbrief und die Sonntagszeitung, aber auch ein Altarbild der Stadtpfarrkirche und eine Baubeschreibung. Bauleiter Daniel Überall von der bauausführenden Firma Reger Bau mauerte sie anschließend in die dafür vorgesehene Öffnung ein.

In jedem Wort, das bei dieser einstündigen Feier gesprochen wurde, klang durch, wie wichtig der Bau für die Pfarrgemeinde ist. Der baulich schlechte Zustand des alten Pfarrheims war allseits bekannt. "Aus diesem Grunde gab es auch keine Alternative zum Abriss", bekräftigte Dekan Hösl und erteilte den noch immer aufkeimenden kritischen Stimmen eine klare Absage.

Vohenstrauß als Zentrumspfarrei brauche einen Ort der Begegnung, in der Gemeinschaft über den Gottesraum hinaus gepflegt und gelebt werden könne. Am 5. Juni nächsten Jahres soll das Haus, das zum Zentrum der Pfarrgemeinde wird, seiner Bestimmung übergeben werden.

Zum Teil schreibe das neue Pfarr- und Jugendzentrum Stadtentwicklungsgeschichte, betonte Bürgermeister Wutzlhofer. Energetisch sei das alte Gebäude eine Katastrophe gewesen und Barrierefreiheit ein Fremdwort. Mit seiner Ehefrau Barbara überreichte Wutzlhofer eine 500-Euro Privatspende. " Wir wollen mit dem Neubau der Jugend ein Erbe hinterlassen, das bezahlbar bleibt und von dem ein positives Signal ausgeht", fügte Stadtpfarrer Hösl an.
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