Hinterlassenschaften der Tiere Thema in Bürgerversammlung - Appell an Autofahrer
Immer mehr Hunde in der Stadt

Lokales
Vohenstrauß
07.07.2015
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Die schlechte Informationspolitik in Sachen Straßenbaumaßnahme im Eglseegebiet bemängelte Norbert Schwartz in der Bürgerversammlung im großen Rathaussaal. Anwohner hätten nichts davon gewusst. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer räumte den Fehler ein. Man habe im Vorfeld nur den geschäftsführenden Vorsitzenden der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Erich Zehent informiert. Normalerweise sei es bei derartigen Baumaßnahmen üblich, die Anwohner zu einem Informationsabend einzuladen.

Norbert Griesbacher schränkte die Rüge etwas ein, denn die Kommune habe versprochen, immer eine Zufahrt für die Anwohner offenzuhalten. Das sei bisher eingehalten worden. Wegen des steinigen Materials, das beim Kanalbau gefunden wurde, werde die Maßnahme noch sechs Wochen dauern, ergänzte Außendienstleiter Karl Frey.

Die Straße "Zwischen den Städten" entwickle sich laut Schwartz zunehmend zur "Autobahn", die Busse und Lastkraftwagen als Abkürzung nutzten. Der Anwohner forderte eine Tempo-30-Zone. Darin sah der Bürgermeister jedoch keine Musterlösung, denn in der Pfarrgasse gelten ebenfalls 30 Kilometer pro Stunde und wer halte sich da schon daran.

Er könne nur an die Vernunft der Autofahrer appellieren und riet die Anwohner ihre Fahrzeuge an den Seitenrändern zu parken, um die Benutzer auszubremsen. Hans Oppelt macht die gleichen Beobachtungen an der Wallstraße im verkehrsberuhigten Bereich, um den sich viele Autofahrer nichts scherten. "Die pfeifen durch und da hilft auch kein eingebauter Hügel."

Ein weiterer Kritikpunkt waren die Hundehaufen. "Viele Hundehalter sind vorbildlich, aber es gibt immer unverbesserliche", merkte Wutzlhofer an. Er sei aber bereit, Ordnungsstrafen auszusprechen, wenn jemand den Hundehalter bei der Stadt melde. Ob das auch für Pferdehinterlassenschaften gelte, wollte Barbara Wutzlhofer wissen. Ja, dies müsste vom Pferdebesitzer weggeräumt werden, hieß es. Ludwig Beierl nutze den Mist als Gartendünger und hole Pferdeäpfel mit dem Fahrrad ab, wandte er ein.

Im Stadtgebiet gibt es mehr Hundebesitzer, bestätigte der Rathauschef. 480 Tiere sind gemeldet. Karl Schmidt aus Wilhelmshöhe wandte ein, dass Hundekot sehr gefährlich für landwirtschaftliche Nutztiere sei. Ganz schlimm sei Entwicklung am Gagernweg, klagte er.
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