Hubertusmesse ein Höhepunkt im Jagdjahr
Geweih mit Kreuz

Lokales
Vohenstrauß
13.11.2014
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Legenden ranken sich viele um den heiligen Hubertus. Jedes Jahr um den Hubertustag werden sie erneut ins Gedächtnis gerufen. Der Mann war eine seltsame Heiligengestalt: Ausgerechnet einer, der das Handwerk aufgab, wurde zum Patron der Jäger und zum Schutzpatron der Natur und Umwelt, der Schützen und -bruderschaften, von Metzgern, Metallarbeitern, Büchsenmachern, Optikern oder Mathematikern.

Mit einer traditionellen Hubertusmesse feierte die Kreisgruppe Vohenstrauß im Bayerischen Jagdverband (BJV) dieses Namensfest. Hegeringleiter Peter Wild baute mit Hilfe seiner Ehefrau Monika neben dem Volksaltar ein herbstlich geschmücktes Hirschgeweih mit Kreuz auf, das an die bekannte Legende der Hubertusvision erinnerte. Naturverbundenheit sollte für christlich geprägte Menschen eine Selbstverständlichkeit sein, sagte Dekan Alexander Hösl. Hubertus gelte zudem als Beschützer der Hunde und als Helfer gegen Tollwut. Der Legende nach begegnete ihm bei der Jagd ein Hirsch mit einem strahlenden Kreuz zwischen den Geweihstangen. Darauf trat die Wende in seinem Leben ein, er bekehrte sich zu Jesus, sagte der Geistliche. Wir alle müssten in besonderer Weise "Jäger" sein, wie es der heilige Benedikt am Anfang seiner Regel sagt: "Meide das Böse und tu das Gute. Suche Frieden und jage ihm nach." Marion Lang und Monika Wild brachten sich beim Gottesdienst mit Lesung, Meditation und Fürbitten ein. Die "Grenzland"-Jagdhornbläser mit Hornmeister Eduard Forster ernteten viel Applaus.
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