Jagd- und Fischereiverband verteilt Schulkalender
Wild ohne Jagdzeit

Lokales
Vohenstrauß
17.12.2014
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Das Haselhuhn erkannten selbst die Lehrkräfte nicht. "In unserer Region gibt es das Tier auch nicht", erklärten die Ortsvertreter des Bayerischen Jagd- und Fischereiverbands mit Kreisgruppen-Vorsitzendem Christian Ertl und Hegeringleiter Peter Wild sowie Kreisfischereivereins-Chef Johann Dittmann den Grundschülern und den beiden Schülervertretern des Sonderpädagogischen Förderzentrums bei der Übergabe der großen Schulkalender.

Alle dritten und vierten Jahrgangsstufen der Grundschulen im Altlandkreis werden mit den großformatigen Kalendern beschenkt. In den Mittelpunkt rücken diesmal in Bayern beheimatete Säugetiere, Vögel und Fische, die wegen der gefährdeten Bestände ganzjährig nicht bejagt werden dürfen. Das Thema lautet deswegen: "Wild ohne Jagdzeit". Ergänzt sind die Farbfotos durch informative Texte. "Wir wollen die Natur in die Schule bringen", erklärte Ertl. "Nur was man mag, schätzt man auch". Das Wegwerfen einer Cola-Dose in der Natur falle den Kindern bestimmt wesentlich schwerer, wenn sie wüssten, welche Gefahr davon ausgehe.

Einige der Schüler erzählten, dass sie bereits Fischer sind, und einige ihrer Opas gehen sogar zur Jagd. Erfreut vernahmen die Verbands- und Vereinsvertreter von den Schülern so manches Detail, das zeigte, dass die Kinder bereits mit der Natur verbunden sind. "Das sind alles Tiere, die zwar in Deutschland vorkommen, aber dem Jagdrecht unterliegen", merkte Ertl an, als er die Kalenderblätter mit den Schülern durchging. 28 Exemplare verteilen die Männer in den nächsten Tagen an den Schulen in der Region.
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