Jubelwehr ehrt ihre Stützen

Die Geehrten sind die "tragenden Säulen" und "Leuchttürme" der Stützpunktwehr, sagte der oberste Dienstherr der Feuerwehr, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (Zweiter von rechts). Sowohl das silberne als auch das goldene Vereinsehrenzeichen überreichte Vorsitzender Peter Grosser (rechts) an seine verdienten Kameraden. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
29.09.2015
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Mit einem Ehrenabend, bei dem verdiente Mitglieder der Feuerwehr ausgezeichnet wurden, beschloss die Stützpunktwehr nun das Jubiläumsjahr 2015 im Lehrsaal des Feuerwehrhauses.

"Gut Ding braucht Weile", fasste Vorsitzender Peter Grosser zusammen. Normalerweise fänden Ehrungen im Rahmen der Jahreshauptversammlung statt, doch für Günter Sommer, Brigitte Süss, Heinrich Rewitzer, Theo Schwägerl, Martin Weig, Markus Süss und Matthias Neumann sollte es ein separater Termin als krönender Abschluss im Jubiläumsjahr sein. Grosser: "Was ihr, liebe Kameraden, für die Feuerwehr und die Gesellschaft leistet, ist ein wertvolles und großes Gut."

Ehrenzeichen in Gold

Mit dem Vereinsehrenzeichen in Gold zeichnete Grosser den ehemaligen Stadtkommandanten Günter Sommer aus, der 1971 zur Gründung der Jugendgruppe in die Wehr eintrat.

Für 27 Jahre Zugehörigkeit im Verwaltungsrat hätte Hauptlöschmeister Heinrich Rewitzer die Auszeichnung in Silber entgegennehmen dürfen. Leider war der Kamerad an diesem Abend nicht anwesend, bedauerte Grosser. Als langjähriger Vertrauensmann, Brandschutzerzieher, stellvertretender Vorsitzender und erster Vorsitzender schreibt sich Rewitzer seit über 40 Jahren in die örtliche Feuerwehrgeschichte ein.

Für 24 Jahre im Verwaltungsrat würdigte der Vorsitzende Theo Schwägerl, der von 1978 bis 1987 und von 1998 bis 2013 im Verwaltungsrat tätig war. Er bekam das Silber-Abzeichen zugesprochen. Als Gründungsmitglied der Jugendgruppe trat Schwägerl im Mai 1971 der Wehr bei, der 1973 im aktiven Dienst mündete. Oberfeuerwehrmann, Jugendwart, Löschmeister, Gruppenführer, Oberlöschmeister und die Ehrung 2011 für 40 Jahre aktiven Dienst durch den Landkreis kennzeichnen seine Feuerwehrkarriere.

Silber erhielt Martin Weig, der 21 Jahre dem Verwaltungsrat angehört und 1984 in den aktiven Dienst verpflichtet wurde. Als stellvertretender Jugendwart und 1994 die Beförderung zum Löschmeister brachten ihn 1997 den Posten als Jugendwart, den er bis 2001 mit großer Freude ausfüllte. Gleichzeitig trug er als Gruppenführer in der Wehr Verantwortung, was ihn 2006 die Ernennung zum Kreisbrandmeister einbrachte. 2010 wurde Weig für 30 Jahre geehrt und stieg zum Hauptlöschmeister auf.

Nicht weniger interessant gestaltete sich die Laufbahn bei Markus Süss, der 1993 in den aktiven Dienst einstieg und 2001 zum Vertrauensmann gewählt wurde. Sechs Jahre später wurde er Gerätewart. 2009 freute er sich über die Beförderung zum Löschmeister. 2012 schied er aus dem Verwaltungsrat aus, bevor er zur Vorbereitung des 150-jährigen Jubiläums erneut in den erweiterten Verwaltungsrat bestellt wurde. Für seine zwölfjährige Tätigkeit im Verwaltungsrat bekam Süss ebenfalls Silber ans Revers geheftet.

Dank an die Partner

Seit 6. März 1998 ist Matthias Neumann im aktiven Dienst. 2004 übernahm er den Posten des stellvertretenden Jugendwarts. Der Löschmeister war auch in die Festvorbereitungen zum Gründungsjubiläum fest eingebunden. Zum Dank bekam er das silberne Vereinsehrenzeichen und eine Urkunde. Auch die Partner der Geehrten erhielten kleine Geschenke.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer betrachtete die Geehrten als "Leuchttürme" der Stützpunktwehr. Es sei gut zu wissen, dass solche engagierten Kräfte diesen Dienst am Nächsten leisten. "Bleibt den Jungen mit eurem Wissen erhalten", appellierte das Stadtoberhaupt an die Ausgezeichneten.
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