Kommandant Mario Dobmayer nimmt Stellung
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Lokales
Vohenstrauß
17.03.2015
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Der 42-Jährige verweist auf das Feuerwehrgesetz, nachdem die Kommunen "in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gemeindliche Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten haben".

Solange es noch genügend Leute gebe, die diesen Dienst freiwillig übernehmen, habe die Stadt kein Problem. Könne man dies eines Tages aufgrund fehlenden Nachwuchses nicht mehr gewährleisten, könnten die Gemeinden Einwohner vom 18. bis 60. Lebensjahr zum Feuerwehrdienst heranziehen. "Wenn es keine Freiwilligen mehr gibt, dann kann der Bürgermeister von Haus zu Haus gehen, um Leute zu verpflichten." Umso wichtiger sei es laut Dobmayer, dass für die Feuerwehren ausreichend gesorgt werde. Und dazu gehöre für ihn eindeutig auch der aktuelle Beschluss des Stadtrats, der die Partner der Aktiven mit einer freiwilligen Leistung dafür entlohne, dass sie und die gesamte Familie jahrzehntelang immer wieder auf den Mann oder die Frau verzichten müssen.

Dobmayer: "Ob ich in den Genuss dieser Entscheidung komme, werde ich erst in 11 Jahren erfahren, denn solange dauert es bei mir noch zur Ehrung für 40 aktive Dienstjahre. Und weil diese Woche Erholungsheim - gesponsert von der Staatsregierung - auch nur eine freiwillige Leistung ist, die jederzeit beendet werden kann, bleibt abzuwarten, ob es das bis dahin noch gibt. Sollte es gestrichen werden, auf welcher Seite auch immer, bin ich niemandem neidisch, der es bis dahin bekommen hat."
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