Landschaftsarchitekt stellt Baugebiet im Osten von Vohenstrauß vor - Lärmschutz zum Baumarkt ...
Fast 100 Bauplätze auf der "Sommerwiesen"

Die "Sommerwiesen" präsentiert sich zur Zeit eher als Herbstwiesen, lässt aber schon erkennen, wie gut sich das Areal als Baugebiet in die bestehende Bebauung einbringen würde. Wohnbebauung (links) und Baumarkt (rechts) begrenzen das geplante allgemeine Wohngebiet. Bild: ck
Lokales
Vohenstrauß
04.12.2015
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Bis die ersten Bauherren in dem neuen Baugebiet "Sommerwiesen" loslegen können, werden noch etliche Monate vergehen. Am Donnerstag verschafften sich die Stadträte durch die Pläne von Landschaftsarchitekt Andreas Thammer einen ersten Eindruck von dem Gelände, auf dem knapp 90 Bauparzellen entstehen.

Die ersten detaillierten Entwürfe der "Sommerwiesen", dem neuen Baugebiet im Osten der Stadt, kamen in der Sitzung durch die Bank gut an. Bürgermeister Andres Wutzlhofer sprach von einer "überaus gelungenen Planung". Das Gebiet sei nicht wie andernorts üblich "quadratisch, praktisch, gut", sondern besitze ein "bestimmtes Flair". Die Stadtverwaltung arbeitete zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Thammer einen Plan aus, für den jedoch zunächst eine Änderung des bestehenden Bebauungplanes notwendig wird. Der Plan aus dem Jahr 1995 sieht in dem Gebiet nämlich aktuell noch eine Sondernutzung vor. Neben der Ausweisung eines allgemeinen Wohngebiets seien laut Thammer noch einige Änderungen zu machen. Als erste Maßnahme sei ein 3,20 Meter Lärmschutzwall zum Baumarkt "Bauprofi" zu errichten. Der Landschaftsarchitekt versprach "gesunde Wohnverhältnisse" auf sämtlichen Parzellen: "Die vorgeschriebenen Grenzwerte werden auf allen Flächen eingehalten."

Die etwa 97 Bauparzellen werden auf einem rund 8,4 Hektar großen Gebiet entstehen. Allein für die Wohnbebauung stehen am Ende 6,9 Hektar zur Verfügung. Der Rest werde für Verkehrs- und Grünflächen gebraucht. Straßen- und Gehwegbreite seien mit fünf beziehungsweise zwei Metern eine Art Kompromiss, aber auf alle Fälle ausreichend. An Bepflanzung werde nicht gespart: Man werde zwar weniger, dafür aber größere Bäume wählen. Das Gebiet sei vom Stadtgebiet aus zu Fuß gut zu erreichen. "Wir wollen nicht zu viel Verkehr von außen reinbringen", beschreibt der Landschaftsarchitekt die Verkehrerschließung. Die kleinsten Bauparzellen sind 525 Quadratmeter groß. Der Großteil der Bauplätze verfügt über eine Größe zwischen 650 und 750 Quadratmeter. Einige sind bis zu 1000 Quadratmeter groß. Außerdem werden zwei Grundstücke für größere und höhere Bauten mit 1500 beziehungsweise 1800 Quadratmeter eingeplant.

Thammer erklärte, dass die Stadtverwaltung die Vorgabe gegeben habe, dass die Bauherren möglichst viel Freiraum genießen sollen. So stehe jedem weitestgehend frei, wo er sein Haus auf seinem Grundstück errichten möchte. Natürlich seien die Abstandsflächen einzuhalten. Auch die Dachform sei auf den maximal zweigeschossigen Gebäuden frei wählbar. Am Rand des Baugebiets ist eine Fläche für einen Spielplatz vorgesehen.
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