Lauschen und genießen

Es gab Musik aller möglichen Stilrichtungen zu hören. Für Volksmusik sorgten "Die Straßenmusikanten".
Lokales
Vohenstrauß
13.07.2015
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Es lebe die Kulturnacht in der Pfalzgrafenstadt. Ihr hauchte nun der Mittelständische Wirtschaftskreis Vohenstrauß (MVV) zusammen mit der Musikinitiative in Vohenstrauß am Freitagabend Leben ein. Die Veranstaltung bescherte der Bevölkerung einen traumhaft-abwechslungsreichen Abend.

Wenn auch die Temperaturen nicht mehr ganz so lauschig wie noch vergangene Woche waren, die Besucher fühlten sich trotzdem wohl. Prächtig herausgeputzt präsentierte sich der Stadtkern. Pfalzgraf Friedrich hätte jedenfalls seine wahre Freude gezeigt, denn auch ihm wurde eine halbe Stunde auf der Bühne gewidmet. Schüler der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule schenkten ihrem Namensgeber eine szenische Darbietung, küssten ihn regelrecht wach und ließen den Pfalzgrafen selbst aus seinem Leben erzählen.

Märchenhafte Kulisse

"Im Herzen des Vohenstraußer Marktplatzes" hieß zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier vor dem Rathaus die Besucher strahlend zur ersten Kulturnacht willkommen. Er versprach eine spannende und interessante Einkaufsnacht, die mit viel Kultur bereichert werde. "Vohenstrauß ist nicht nur eine attraktive Wohnstadt und ein moderner Schulstandort, sondern ebenso eine blühende Einkaufsstadt." Viel Eigeninitiative der einzelnen Betriebe und Ideen des MWV mit Vorsitzendem Jürgen Fuß stecke dahinter. Gute und ausgelassene Stimmung wünschte Münchmeier den vielen Besuchern, die dafür nur in die Altstadt kommen brauchten und vor allem positive Eindrücke mitnehmen durften. Auf der Bühne vor dem Rathaus wechselten sich Tanz- und Musikgruppen ab. Josef Forster führte zielsicher durch das Programm und erinnerte immer wieder an die offenen Geschäftstüren. Träumen war dann wirklich erlaubt, nicht nur beim "Böhmischen Traum", den die "Die Straßenmusikanten" musikalisch schenkten, sondern auch beim Schlendern durch die Straßen und Geschäfte.

Beim "Behringer" spielten Klaus Süß, Heiko Daubenmerkl und Christian Mülle. Die Gäste kamen in Scharen. Orientalisches Flair strahlten die Bauchtänzerinnen "Ahlam" aus. Schlange stehen hieß es auch für ein leckeres Eis beim "Scotta". Nach Einbruch der Dunkelheit sorgten Strahler für eine märchenhafte Kulisse. Kein Platz blieb in der Volksbank leer, als Hubert Treml zum "Dou wous Geld daham is" sinnierte. Dazwischen wandelten rund 60 Interessierte mit Rudolf Großmann und Heiner Aichinger auf den Spuren des Bäckermeisters Donat Pinter, der über seine Stadt und seine Erlebnisse ein Tagebuch schrieb.

Reggae und Pop

Nach dem Auftritt des Faschingsvereins übernahmen "Stolen Josie" mit Reggae und Pop. Jürgen Fuß stattete die Musiker eigens mit "megageilen Sonnenbrillen" für ihren Auftritt aus. Wenn auch die Versorgungsstände zu diesem Zeitpunkt längst leergeräumt waren, heimgehen brauchte man trotzdem noch nicht. Eine Fortsetzung dieser Veranstaltung dürfte jedenfalls außer Frage stehen und dann kann auch noch hier und da nachgebessert werden.

Fotos von Elisabeth Dobmayer.
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