Liebe ist wie eine Hagebutte

"Wie schön ist es zu lieben und geliebt zu werden. Wie schön, wie schmerzlich und manchmal schwer", unterstrich der evangelische Stadtpfarrer Peter Peischl (hintere Reihe, links) beim Ehejubiläumsgottesdienst in der evangelischen Stadtkirche. Dankbar dürften deshalb alle sein für die Hoch-Zeiten, die geschenkt wurden, aber auch in Sorge, dass sie bleibe, die Liebe. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
23.09.2015
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Wenn in der evangelischen Stadtkirche von der Empore mit "Something stupid" und dem Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn-Bartholdy feierliche Töne erklingen, die Organistin Ingeborg Hofmann exzellent inszeniert, dann ist ein besonderer Tag für Ehejubilare angebrochen.

Stadtpfarrer Peter Peischl überschrieb die Feierlichkeit zum Tag der Ehejubilare "Von der Weisheit der Hagebutte" und füllte den Gottesdienst mit Gedanken für Verliebte, Verheiratete und Alleinlebende. Denn nicht jedem, der es wolle, sei es vergönnt, viele Jahre mit einem Menschen teilen zu können. Obwohl vielleicht in jungen Jahren die Sehnsucht, die Hoffnung nach so einer Beziehung stark ist.

Gemeinsames Fundament

Das Hohelied im Alten Testament nehme die Freundschaft, Liebe, ja auch Leidenschaft in den Blick. Von der unüberwindlichen Kraft der Liebe, vom Feuer, das in ihr steckt, sprechen darin einige Verse. Der Hagebutte als Frucht der Rose haften Liebe, Jugend und Freude an. Aber sie hat auch Dornen und es sei gut, dass die Rose der Liebe ihre Stacheln habe, denn auch im Leben der Liebenden gebe es einen Alltag und die Themen veränderten sich.

Dann erweise es sich als gut, wenn das gemeinsame Fundament passe. Für alle Paare, die heuer ihren runden oder halbrunden Hochzeitstag feiern, dankte Stadtpfarrer Peischl für die Liebe, die sie in Freud und Leid miteinander teilen durften. Und gleichzeitig wünschte er: "Dass sie noch lange so ihren Weg miteinander gehen und dass der eine für den anderen ein Segen sei für alle Tage ihres Lebens". Peischl nahm aber auch jene in den Blick, die ihr Ziel nicht erreicht haben, deren Ideale in Scherben liegen oder deren Ehe gescheitert ist.

Folgende Ehepaare konnten oder werden dieses Jahr ein Jubiläum feiern: 60 Jahre sind Inge und Hartmut Kopp verheiratet. 40 Jahre sind es bei Regina und Heiner Aichinger sowie Christine und Ernst Scheinkönig. 35 Jahre in ehelicher Gemeinschaft leben Gabriele und Werner Albrecht, Christa und Karl-Erich Lehner, Günter und Marianne Sommer, Jutta und Hubert Kreuzer, Steffi und Klaus Nigg sowie Karin und Dr. Volker Wappmann. 30 Jahre gemeinsam unterwegs sind mittlerweile Rosa und Werner Sagawe sowie Lydia und Rudolf Großmann.

Segenskarte als Geschenk

25 Jahre gehören Inge und Peter Lukas, Christiane und Josef Janker, Susanne und Manfred Armbruster sowie Susanna und Dieter Pesamosca zusammen. Bei Lore und Robert Marko und Heike und Fritz Steinhilber sind es 20 Jahre . 10-jähriges Ehejubiläum feierten Katja und Wolfgang Meidenbauer. Am Ende des Gottesdiensts erhielt jedes Jubelpaar eine Segenskarte mit einer Hagebutte und einem Ginkgoblatt.
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