Ludwig Höcker feierte 80. Geburtstag - Feuerwehr sein Ein und Alles
Für die Gemeinschaft immer da

Lokales
Vohenstrauß
11.12.2014
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An eines kann sich Silvia Wurdack in ihrer Kindheit genau erinnern: "Wenn die Sirene heulte, dann war unser Papa nicht mehr zu halten. Er ließ alles liegen und stehen und eilte in großen Schritten in Richtung Feuerwehrhaus in der Rathausgasse." Am 80. Geburtstag von Ludwig Höcker am Dienstag spielten Erlebnisse von früher eine große Rolle, gab es doch viel zu erzählen in der Gästerunde. Was die Tochter erwähnte, war ein Hinweis auf das große Engagement des Vohenstraußers für die Feuerwehr sowie sein Pflichtbewusstsein.

Doch auch in vielen anderen Bereichen war Höcker präsent. Beispiellos dürfte der Erhalt der Penzachhütte sein, für die er ab 2001 als Bürgervereinsmitglied mit Adolf Danzer an der Seite rund um die Uhr werkelte. Ohne die beiden Männer würde es das idyllische Holzhaus im Wald bei Böhmischbruck vermutlich nicht mehr geben. 1978 war der Jubilar dem Bürgerverein beigetreten. Als dritter Vorsitzender folgte er 1999 Erna Sollfrank. 2008 übertrug ihm der Verein die Ehrenmitgliedschaft.

Fleißig und unermüdlich

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer gratulierte dem ehemaligen städtischen Angestellten. "Ich möchte mit 80 Jahren noch genauso arbeiten können, wie du es kannst." Im Bauhof an der Wallstraße begann Höcker 1979. Er erwies sich trotz teils widriger Bedingungen als fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter, weshalb er zum stellvertretenden Außendienstleiter aufstieg und die Einrichtung auch zeitweise leitete. 1997 ging er in den Ruhestand. Der Stützpunktwehr gehört Höcker seit 1954 an. Nach dem Besuch der Feuerwehrschule kümmerte er sich als Gerätewart um die Maschinen und Geräte. Der Löschmeister erarbeitete sich sämtliche Leistungsabzeichen bis zu Gold-rot und wurde für 60 Jahre aktiven und passiven Feuerwehrdienst entsprechend geehrt. Heute ist Höcker ein gerngesehenes Mitglied der Seniorengruppe. 18 Jahre arbeitete der Jubilar im evangelischen Kirchenvorstand und der Simultankirchenverwaltung mit. Von 1971 bis 1980 war er Ortsbeauftragter der Flurbereinigung.

Seit 1964 ist Höcker mit seiner Frau Edda verheiratet. Jahrzehntelang bewirtschafteten sie den "Kammmacherhof". Tochter Silvia und Sohn Jürgen schenkten ihrem Vater fünf Enkel, die ihrem Opa viel Gesundheit wünschten. Stadtpfarrer Peter Peischl segnete das Höcker-Haus.
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