Närrische Reise ins Farbenland

Beim Faschingszug der Kindergärten durch Vohenstrauß waren am Mittwochvormittag allerhand lustige und gruselige Gestalten zu sehen. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
11.02.2015
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"So ein schöner Tag." Die Kleinsten wissen längst wie man richtig feiert: "In Vohenstrauß sind die Narren los", hieß es am Mittwochvormittag zum Fasching der Kindergärten.

Um 10 Uhr trafen sich die Kleinen und ihre Erzieherinnen vor dem Rathaus. Werbung für diese kunterbunte Narretei brauchte es ganz gewiss nicht, denn die Mädchen und Buben in ihren lustigen Kostümen zogen Eltern, Großeltern sowie wenige andere Vohenstraußer, die neugierig am Straßenrand stehen geblieben waren, mühelos fast wie von selbst an.

Ritter, Löwen und Sheriffs

Natürlich hatten die Zuschauer ihren Spaß mit den kleinen tapferen Rittern, gruseligen Teufeln, schwirrenden Engeln, angsterregenden Krokodilen, Seeräubern, brüllenden Löwen oder schwerbewaffneten Sheriffs. Während sich der städtische Anton-Ferazin-Kindergarten aus Roggenstein in Ritter und Burgfräulein erneut einheitlich präsentierte, tauchte das Haus für Kinder Gottfried Sperl tief in die Farbkästen ein, denn das Motto hieß: "Die Reise ins Farbenland".

Die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) und die Diagnose- und Förderklassen schlüpften in verschiedene Kostümierungen, ganz nach Lust und Laune. Die Mamas und Papas aber auch die Erzieherinnen legten sich richtig ins Zeug - heraus kam eine farbenfrohe bunte Mischung, die sich über die Friedrichstraße in Richtung Stadthalle tummelte. Fetzige Lieder lieferte eine Abordnung des Waidhauser Musikvereins mit Hermann Mack die sich ebenfalls in lustige Maskeraden zum Beispiel von "Tinky-Winky" von den Teletubbies und Co. zwängten.

Abgeschirmt im sicheren Geleitschutz der Polizei zog die lautstark feiernde Truppe in Richtung Stadthalle. Zwischendurch wurden "Rucki-Zucki"-Pausen auf dem Teer eingelegt und sich im Kreis gedreht. Das Wichtigste für die kleinen Maschkerer war sowieso die anschließende Faschingsparty im Saal der Stadthalle mit Brotzeit, Spielen, Polonaisen und Tanzen bis zum Umfallen.

Platz zum Toben

Ausreichend Platz zum Toben war bei der fröhlichen Sause ebenfalls. Doch auch die schönste Party ging einmal zu Ende, selbst wenn die Kleinen weniger Ermüdungserscheinungen als die Großen zeigten.
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