Sitzung des Jugend-, Tourismus- und Kulturausschusses - Geld für Jugendarbeit
Kleines Plus an Übernachtungen

Lokales
Vohenstrauß
29.11.2014
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Die Stadt geht ihren Weg bei der Förderung der Jugendarbeit in den Feuerwehren konsequent weiter. "Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das macht sonst keiner", sagte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer am Donnerstag in der Sitzung des Jugend-, Tourismus- und Kulturausschusses im kleinen Rathaussaal.

5000 Euro für Feuerwehren

Seit 2012 verteilt die Kommune 5000 Euro an die sieben Feuerwehren der Großgemeinde, informierte Kämmerer Rainer Dötsch. Vohenstrauß bekam heuer 1674,39 Euro, Altenstadt 550,48 Euro, Böhmischbruck 454,92 Euro, Oberlind 341,16 Euro, Kaimling 327,51 Euro, Roggenstein 341,16 Euro und Waldau 1310,37 Euro. Aus einem weiteren Topf gab es für andere Jugendgruppen und -organisationen 2746,81 Euro. Einstimmig genehmigte das Gremium die Zuschüsse.

Tourismusleiter Rudolf Gruber präsentierte die Übernachtungszahlen von Januar bis September. Die Statistik berücksichtigte nur gewerbliche Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten. Davon hat die Großgemeinde 9 Quartiergeber mit 226 Betten. Die Unterkünfte waren zu 24,3 Prozent ausgelastet. (2013: 22,5 Prozent). Im Berichtszeitraum gab es 7921 Ankünfte und 14 834 Übernachtungen. Im gesamten Jahr 2013 waren es 10 158 Ankünfte und 18 657 Übernachtungen. Hochgerechnet ergebe sich bis Ende dieses Jahres jedoch ein Plus an Übernachtungen von 3,3 Prozent gegenüber 2013, erklärte der Sprecher. Im Schnitt blieb ein Gast heuer 1,9 Tage, im vergangenen Jahr waren es 1,8. Die Zahlen seien ähnlich wie im Landkreis, meinte Gruber. "Vohenstrauß ist kein klassisches Tourismuszentrum, wir haben viele Geschäfts- oder Durchreisende, was auch die Aufenthaltsdauer beweist", ergänzte der Rathauschef.

In der Friedrichsburg gingen 20 Veranstaltungen über die Bühne. An Mieteinnahmen kamen so 5261 Euro zusammen. Für kommendes Jahr sind bereits 15 Termine vergeben, plus Aufführungen des Landestheaters Oberpfalz.

Die Entscheidung der Stadt, 2011 die Vermarktung des Schlosses zu übernehmen, bezeichnete Wutzlhofer daher als richtigen Schritt. Ändern werde sich nichts, "so lange wir nicht Verhältnisse wie in Weiden haben, wo die Stadt sich die Regionalbibliothek nicht mehr leisten kann". Durch eine jahreszeitlich beschränkte Nutzung würden allerdings die Kosten nicht gedeckt. Daher will der Bürgermeister die Beheizbarkeit der Friedrichsburg, eventuell per Fernwärme, ins Auge fassen.

Seniorenbeauftrage Lotte Hofmann ließ über 25 Veranstaltungen Revue passieren. Hinzu kommen noch das Weihnachtskonzert am Samstag, 6. Dezember, um 14 Uhr im Pfarrsaal sowie die Weihnachtsfeier am 18. Dezember.

Jugendbeauftragter Uli Münchmeier listete 17 Aktionen und Termine seit 10. Dezember 2013 auf. Der Jugendraum "Down Under" sei nach der Einführung neuer Richtlinien "nicht mehr ganz so frequentiert" worden. Bei den 13 Veranstaltungen habe es dafür keinerlei Probleme oder Vorfälle gegeben. Im Ausblick erwähnte Münchmeier die Neuauflage des Beachvolleyball-Turniers im Freibad am 20. Juni 2015. Organisationen, die sich am Ferienprogramm beteiligen, bekommen künftig 50 Euro Zuschuss.

Thema Maibäume

Wegen des Versicherungsschutzes beim Aufstellen von Maibäumen will Münchmeier die Vereine anschreiben. Feuerwehren und Schützenvereine seien automatisch versichert. Außerdem sei beim Landratsamt beziehungsweise der Kfz-Zulassungsstelle eine Sondergenehmigung für den Transport des Frühlingsboten nötig. "Wir regeln hierzulande mittlerweile alles", schüttelte Wutzlhofer darüber den Kopf. (Angemerkt)
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