Stadt auf der Überholspur

Im Beisein des Breitbandpaten Klaus Kreiner und der Telekom-Vertreter Christoph Bernik, Andreas Hofer und Frank Schneider sowie Amtsleiters Alfons Sier (von links) unterzeichnete Bürgermeister Andreas Wutzlhofer die Verträge für den Breitbandausbau in der Großgemeinde. In zwölf Monaten soll die Fertigstellung sein. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
23.10.2015
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Das schnelle Internet ist ein Indikator für Lebensqualität: Spätestens in zwölf Monaten können rund 600 Haushalte in der Großgemeinde Vohenstrauß mit hoher Geschwindigkeit surfen.

Die Telekom hat von der Kommune den Zuschlag für den Breitbandausbau mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erhalten. Am Mittwoch unterzeichnete Bürgermeister Andreas Wutzlhofer im Beisein seines Geschäftsführers Alfons Sier und des städtischen Breitbandpaten Klaus Kreiner die Verträge.

Diese hatten Christoph Bernik, als Verantwortlicher für den Breitbandausbau in der Region, Diplom-Ingenieur Frank Schneider und Andreas Hofer von der Deutschen Telekom vorlegten. "Wir haben mit der Telekom einen starken Partner. So können wir in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen", unterstrich das Stadtoberhaupt. Vor allem für Unternehmen, Gewerbebetriebe, Freiberufler oder öffentliche Einrichtungen sei diese Anbindung entscheidend und ein gravierender Mehrwert. "Breitband ist ein wichtiger Standortfaktor."

Doch auch landwirtschaftliche Betriebe und Privathaushalte wollen heute einen adäquaten Zugang zur Informationsgesellschaft. Bernik versprach, dass man sofort in die Feinplanung einsteigen und eine Firma mit den Tiefbaumaßnahmen beauftragen werde. Sobald alle Kabel verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt seien, erfolge der Anschluss ans Netz der Telekom.

Mit Blick auf die hohe Förderung (Im Blickpunkt) dankte Wutzelhofer der bayerischen Staatsregierung. Allerdings gebe es auch einen kleinen Wermutstropfen: Wegen der großen Antragsflut und personeller Unterbesetzung bei der Regierung der Oberpfalz sei der bereits im Juli gestellte Antrag der Stadt erst im Oktober per schriftlicher Zusage für den Baubeginn der Maßnahme zugestellt worden. Der offizielle Bescheid werde in nächste Zeit folgen und sei nur noch Formsache, erklärte Kreiner. Ursprünglich sei ein Zeitplan von 14 Tagen versprochen worden. Offenbar schlug das aufgelegte Förderprogramm voll ein.
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