Starkbier zieht Massen an

Das Starkbierfest der Feuerwehr Vohenstrauß war einmal mehr ein Besuchermagnet. Rund 600 Gäste waren ins Gerätehaus gekommen. Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
08.03.2015
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Deftig ging's zu beim Starkbierfest der Vohenstraußer Feuerwehr. Leider fasst das Gerätehaus nicht mehr als 600 Gäste, sonst wären am Samstagabend bestimmt noch mehr Leute gekommen.

Rund sieben Hektoliter Starkbier vernichteten die Besucher in dieser Nacht. Gekonnt ist gekonnt, denn nur wenige wohldosierte Schläge brauchte das Stadtoberhaupt Andreas Wutzlhofer, um beim Anzapfen das Fest zu eröffnen. Alle Plätze waren zu diesem Zeitpunkt längst besetzt, ein Durchkommen fast nicht mehr möglich. Auffallend viele junge Leute waren gekommen.

Die Feuerwehrleute, normalerweise in anderer Mission unterwegs, tauschten an diesem Abend ihre Sicherheitsstiefel mit lockeren Laufschuhen und sausten durch die Halle. Nach den ersten Klängen der "Boarisch Buam Xpress" mit Andreas Lindner (Gesang und Gitarre) und Stefan Hösl (Gesang, Ziachn, Keyboard) waren die Besucher in prächtiger Schunkelstimmung. Feuerwehrleute aus der gesamten Region verwandelten das Gerätehaus in ein Tollhaus.

Begehrter Gerstensaft

Die Party- und Stimmungsband ließ mächtig die Post abgehen und tischte wahre Kracher aus Alpenrock, Alpenpop, Boarisch, Rock und Schlager auf. Die sympathischen Musiker fanden schnell den richtigen Draht zum Publikum und feuerten die Gruppen an. Der begehrte Gerstensaft floss ohne Unterlass aus den Zapfhähnen, an denen die Veranstalter Höchstleistungen vollbrachten.

Die Feuerwehrfrauen tischten Spezialitäten wie warmen Leberkäs, Kammbraten, Lachssemmeln und vieles andere mehr auf. Vor allem die Schmankerltheke war stets dicht umringt. Natürlich mischte sich auch der Patenverein aus Waldthurn mit Vorsitzendem Andreas Troidl unter die Feiergesellschaft. Treue Gäste sind stets auch die Wernberger, die in großer Zahl nach Vohenstrauß geeilt waren.

Das Angebot an der Bar zogen vor allem die Besucherinnen vor. Ein Sicherheitsdienst kümmerte sich um den ruhigen Ablauf. Bereits am Sonntag waren die Wehrleute schon wieder dabei, die Halle ihrer eigentlichen Bestimmung zurückzugeben.
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