Umzug ins Zentrum

"Brauchbar", die zweite - nach dem Umzug ist der Second-Hand-Laden in der ehemaligen Burg-Apotheke in der Friedrichstraße beheimatet. Am Mittwoch ging die Eröffnungsfeier über die Bühne. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
07.04.2015
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Von der besseren Lage in der Friedrichstraße verspricht sich der Second-Hand-Laden "Brauchbar" auch mehr Kundschaft. Die ersten beiden Tage stimmen die Verantwortlichen bereits hoffnungsvoll.

Die Vorsitzende des Vereins "Lebenswert", Karin Gesierich, freute sich bei der Einweihungsfeier in der ehemaligen Burgapotheke in der Friedrichstraße, dass das Geschäft nun eher ins Blickfeld der Bevölkerung rücke.

Dekan Alexander Hösl und Stadtpfarrer Peter Peischl erteilten den Segen. Das ehemalige Vermieter-Ehepaar Lang war genauso zur Feier gekommen, wie die neuen Verpächter Franz und Regina Wolf. "Wir müssen in die erste Reihe", begründete Gesierich den Umzug aus der Prager Gasse in die Friedrichstraße. Die ersten zwei Tage an neuer Stelle würden dies bereits bestätigen.

Nach dem Motto "Viele Hände machen bald ein Ende" hätten sich neben Hans Balk aus Altenstadt viele Helfer in die Umzugs- und Renovierungsaktion eingeklinkt. Alles sei problemlos vonstatten gegangen. Peter Grießl besserte spontan und kostenlos fehlerhafte Teppichbodenteile aus, hob Gesierich hervor. Als gelernte Dekorateurin brachte sich ebenso Heidi von Wittgenstein in die Präsentation der Waren ein.

Die vielen Hände die hier am Werk waren, seien ein Zeichen der Nächstenliebe, versicherte Dekan Hösl, "Brauchbar" ist vieles, was ungenützt umher liege und eventuell weggeworfen werde, verdeutlichte Pfarrer Peter Peischl. Dem Bürgermeister stand die Freude über die Nutzungsänderung im Gesicht. Eine Einweihung am Marktplatz sei immer etwas Besonderes, denn auch Vohenstrauß scheine in letzter Zeit immer mehr von Leerständen betroffen zu sein. "Das bereitet schon Sorge."

Der Laden stärke den sozialen Charakter der Stadt. Aktuell habe der Bürgermeister an diesem Tag von der Regierung der Oberpfalz erfahren, dass es nun ein sogenanntes Geschäftsförderprogramm gebe, das ab sofort auch Mieter oder Pächter für eine Geschäftsidee oder Neueröffnung beanspruchen könnten und das eben nicht nur wie bisher den Hauseigentümern zur Verfügung stehe.

Anstelle von einem Blumengeschenk überreichte der Bürgermeister an Gesierich eine Spende für den Verein "Lebenswert". Mit Sekt stießen die Gäste mit den Betreibern auf den Erfolg an.
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