Verein "Hoffnung für Menschen" hilft mit vielen Projekten in Indien
Kinderlächeln als Belohnung

Sie alle unterstützen den Verein "Hoffnung für Menschen" und bringen durch ihr Wirken mit Liebe und Hingabe große Hoffnung nach Indien zu den Ärmsten der Armen. Vorsitzender Thomas Ebnet (rechts) zeichnete die treuen Mitstreiter mit Urkunden aus. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
01.06.2015
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"Es liegt ein Stückchen Paradies in jedem Lächeln, in jedem guten Wort, in der Zuneigung die du verschenkst", schrieb der belgische Ordenspriester Phil Bosmans und trifft damit genau den Nagel auf den Kopf für die Ziele die der Verein "Hoffnung für Menschen" verfolgt. Pfarrer Antony Soosai aus Neukirchen zu St. Christoph zieht die Fäden als Koordinator und Vermittler für die Menschen in seiner indischen Heimat. Der Verein unter Vorsitz von Thomas Ebnet aus Waldthurn kann auf eine großartige Gemeinschaft bauen. Dies wurde auch bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Drei Lilien"deutlich

Patenschaften übernehmen

Bis aus Nürnberg waren Unterstützer angereist, um sich einen Einblick über die Arbeit zu verschaffen. Zweimal flogen im vergangenen Jahr Gruppen des Vereins nach Indien, um sich von den Projekten zu überzeugen. Dabei seien die Reisen aus eigener Tasche bezahlt worden, versicherte Ebnet. Herzensprojekte des Vereins sind und bleiben in erster Linie Kinderdörfer und Kinderpatenschaften.

Der Verein hat 183 Mitglieder. Ebnet nannte beeindruckende Summen mit denen die unterschiedlichsten Patenschaften von Kindern, Familien, Studienbeihilfen, Kinderdörfern, behinderten Menschen oder Slumkindern unterstützt wurden. Knapp 1000 Menschen half der Verein im vergangenen Jahr. Daneben floss viel Geld in Hausbauprojekte, Produktions- und Gemeinschaftsgebäude, ins Waisenhaus Kurusady oder in ein Heim für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche. 15 000 Euro flossen in einen Krankenhausbau und 10 000 Euro in ein Kleinkreditprogramm.

Um Spenden zu akquirieren, hielten die Mitglieder Vorträge und organisierten Benefizkonzerte. Sie unterstützten Martin Aschenbecher beim Ironman Mallorca, für den der 48-Jährige noch einmal seine Sportstiefel schnürte und daraus einen Benefizlauf konstruierte, der über 12 000 Euro auf das Spendenkonto spülte.

"So etwas noch nie erlebt"

Nachdem Schatzmeister Bernhard Karl aus Waldthurn die Zahlen vorgelegt hatte, erhielt er von Kassenprüfer Rudi Winter aus Weiden viel Lob. Denn der Aufwand, den er mit Sandra Steiner aus Lennesrieth leiste, sei mit einem mittelständischen Gewerbebetrieb zu vergleichen. "Was in diesem Verein ehrenamtlich geleistet wird ist gigantisch. So etwas habe ich noch nie erlebt", betonte Jürgen Dietz aus Weiden.

"Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück", versicherte stellvertretende Vorsitzende Theresia Rewitzer aus Pleystein. Sie dankte Ebnet: "Du bist das Herz unseres Vereins, deshalb sind wir so erfolgreich." Und Vorstandsmitglied Barbara Loughran-Dietz forderte die Teilnehmer zur Mitgliederwerbung auf: "Infizieren sie ihre Freunde."
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