Vohenstraußer rundum versorgt

In der Burg-Apotheke erfolgte die Einweihungsfeier für das Gesundheitszentrum an der Burg. Investor Rainer Lindner sowie die Miteigentümer und Praxisbetreiber sind zuversichtlich, den Bürgern eine zukunftsorientierte Anlaufstelle zu bieten. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
08.03.2015
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Die Vohenstraußer wissen, wo sie künftig hingehen können, wenn es irgendwo zwickt: ins Gesundheitszentrum an der Burg. Nach rund einem Jahr Bauzeit erfolgte nun die offizielle Einweihung.

Den Grundgedanken des Investors und Geschäftsführers Rainer Lindner vom Bauträger Kubus Bauprojekte aus Bärnau, mit dem Gesundheitszentrum an der Burg eine zentrale Anlaufstelle für die Gesundheit mit einem zukunftsorientierten Gebäude zu schaffen, ist nach Meinung der Praxisbetreiber, Nutzer und Miteigentümer bestens gelungen. Bei der Einweihung in der neuen Apotheke nahmen alle Gäste einen äußerst positiven Eindruck mit.

Bereicherung für die Stadt

Das Gebäude biete mit den verschiedenen Praxen und der Krankenkasse eine Rundumversorgung. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde das Gesundheitszentrum nun mit der Segensfeier der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, hob Lindner hervor. Sein Dank galt allen, die sich von der Planung bis zur Fertigstellung einbrachten. Lobend erwähnte der Investor den perfekten Genehmigungsablauf bei der Kommune für die vorgelegten Planungen. "Besser kann es nicht sein." Zu den Gästen gewandt meinte Lindner: "Wenn's irgendwo zwickt, wissen Sie nun alle, wo Sie hingehen können." Das Gebäude mit allen seinen Funktionen sei für die Stadt eine Bereicherung, erkannte Architekt Hermann Rauh.

Hinter Bürgermeister Andreas Wutzlhofer lag eine Woche der Hochgefühle, bekannte er freimütig. Behördenverlagerung, die Bekanntgabe des Kämmerers Rainer Dötsch in der Stadtratssitzung der überaus positiven Haushaltszahlen des vergangenen Jahres, nun auch noch die Einweihung des Gesundheitszentrums, gäben dazu Anlass. Mit dem Apothekerschrank aus der alten Burgapotheke schaffte die Apothekerfamilie Wolf eine Reminiszenz an die vergangene Zeit.

55 Jahre liegen die Geschichte und der Bau des AOK-Gebäudes zurück. 1960 wurde es an der Frühlingsstraße fertiggestellt, informierte das Stadtoberhaupt. 27 Jahre danach erfolgte die erste Erweiterung, und exakt wieder 27 Jahre später folgte nun das Gesundheitsgebäude. Für Vohenstrauß und besonders den Stadtteil an der Waidhauser Straße sei das Haus eine enorme Aufwertung und eine perfekte Ergänzung zur vorhandenen Struktur.

Mittlerweile merke das auch Erich Zehent, Geschäftsführer der Städtischen Baugenossenschaft, der sich kaum mehr vor Mietanfragen in diesem Gebiet retten könne. Die Stadt habe das ebenfalls längst erkannt, und setze nun mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets in unmittelbarer Nähe einen Akzent. Wutzlhofer dankte Lindner, dass er diesen Schritt für dieses "Großstadtflair" gegangen sei. Vohenstrauß sei unbestritten der Mittelpunkt im Altlandkreis. Abschließend überreichte er eine Spende an die Aktion "Anja will leben", für das die Miteigentümer und Praxisbetreiber aufgerufen hatten.

Die Segensfeier nahmen Dekan Alexander Hösl, Dr. Volker Wappmann und Pastor Rolf Kraus von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten aus Bayreuth vor. Dr. Birgit Mislik und Dr. Baraba Kindl sowie Sylvia Rohde brachten sich als Lektorinnen ein. Gesegnet wurden vor allem die Menschen die in diesem Gesundheitszentrum ihren Dienst verrichten und alle, die dort ein und ausgehen. Mit einer Bildbetrachtung "Christus der Apotheker" zog Dr. Wappmann Parallelen.

Spenden für Anja

Dr. Kindl ergriff nach der Segnung das Wort und appellierte an alle Gäste, die Aktion "Anja will leben" mit einer Spende zu unterstützen. Ihre Praxisgemeinschaft gehe mit gutem Beispiel voran und habe das Sparschwein, das sie an Johann Balk von der Initiatorengruppe überreichte, bereits gefüttert. Balk dankte für diese beispielgebende Idee und gab bekannt, dass am Wochenende noch einmal 42 Leute dem Aufruf gefolgt waren, und sich in der Praxis von Dr. Richard Pruy typisieren ließen. 15 Knochenmarkspender pro 1000 Typisierten sind statistisch gesehen zu erwarten. Lindner lud anschließend alle Gäste zu einem Rundgang durch das Gebäude ein.
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