Volkstrauertag im Zeichen der Terroranschläge von Paris
Solidarität mit Frankreich

Wie hier in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer an den Ehrenmalen in der Großgemeinde Kränze nieder und gedachte der Millionen deutschen Soldaten, aber auch der vielen Terroropfer in Paris. Stürmischer Wind begleitete die Feierlichkeiten. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
16.11.2015
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Es waren die grausamen und brutalen Terroranschläge in Paris, die auf die Feierlichkeiten zum diesjährigen Volkstrauertag einen ungeahnten Schatten zeichneten. Dekan Alexander Hösl sprach gut 20 Stunden nach den Vorkommnissen in der katholischen Stadtpfarrkirche beim Gottesdienst von einer Zerstörung des Friedens in Europa.

Die Gedenkfeiern in der Großgemeinde von Freitag bis Sonntag bekamen in diesem Jahr eine unerwartet traurige Aktualität übergestülpt. Solidarität mit den Franzosen war allgegenwärtig und deutlich zu spüren. Noch dazu unterhält Vohenstrauß eine Partnerschaft mit Moncoutant in Frankreich. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer erinnerte in seinen Ansprachen nicht zuletzt an die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, der wie all die anderen Kriege ein kaum übersehbares Ausmaß an Leid, Trauer, Verbitterung und Hass zurückließ.

Intoleranz und Fremdenhass dürften in unserem Land keinen Boden mehr gewinnen, appellierte der Kommunalpolitiker. Der Volkstrauertag bleibe zeitlos. Mahnung zum Frieden sei bitter notwendig. "Er fordert uns auf, uns selbst, unser Verhalten und unseren Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben zu prüfen. Wir sollten diese Anteilnahme nicht nur heute erbringen, sondern sie auch im täglichen Leben beweisen." Die Roggensteiner Jugendblaskapelle gestaltete die Feierlichkeiten mit. An den Mahnmalen legten die Krieger- und Soldatenvereine im Namen der Stadt Gedenkkränze nieder.
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