Wer bietet mehr ...?

Lokales
Vohenstrauß
07.11.2014
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Schnäppchenjäger waren in ihrem Metier, als die Nürnberger Finanzbehörde ausgemusterte Fahrzeuge und andere Geräte der Straßenmeistereien versteigerte. Die Auktion spülte knapp 100 000 Euro in die Staatskasse.

Die Ankündigung schlug wie ein Blitz ein. Das Zentralfinanzamt Nürnberg versteigerte auf dem Ludwig-Steinhauser-Platz nach rund zwei Jahren Pause ausgemusterte Fahrzeuge und Arbeitsgeräte der Straßenmeistereien. Schnäppchenjäger witterten ihre Chance. Obwohl die Auktion erst für 10.30 Uhr angesetzt war, fanden sich Interessierte am Mittwoch bereits um 9 Uhr ein, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, wie Leiter Helmut Peintinger feststellte. Parkplätze wurden schnell Mangelware. Damit Versteigerer Helmut Preis vom Publikum - auch einige Frauen hatten sich eingefunden - besser zu sehen war, präsentierte er sich auf einem Anhänger, um die Höchstgebote entgegenzunehmen.

Stattlicher Fuhrpark

Viele Auktionsbesucher waren alte Hasen und nicht zum ersten Mal da. Sie kannten das Prozedere und wussten, worauf es ankommt. So gingen die Angebote im Sekundentakt ein. Der angepriesene Fuhrpark musste sich nicht verstecken: VW-Kastenwagen, ein Unimog U 400, ein VW-Caddy, ein Mercedes-Sprinter oder ein VW Polo, alle warteten auf einen neuen Besitzer. Mit einem festgesetzten Schätzwert wurde der Reigen eröffnet, dann stiegen die Bieter ein. Der Unimog erreichte an diesem grauen Vormittag seine Höchstsumme mit 24 000 Euro. Bezahlt wurde sofort in bar. In Windeseile gingen in gut einer Stunde die Fahrzeuge, ein Gabelstapler, drei Böschungsmähgeräte, ein Erdgreifer, eine Hebebühne, vier Motormäher, zwei Hochdruckreiniger, zwei Bitumenkocher oder ein Salzschiebeschild sowie ein Warnleitanhänger und vieles andere weg und brachten Geld in die Staatskasse. Nach der Auktion ging alles ganz schnell. Die neuen Besitzer verfrachteten ihre Errungenschaften auf mitgebrachte Hänger - und ab ging's nach Hause mit einem echten Gefühl des Siegs.

Auch der Auktionator des Zentralfinanzamts Nürnberg zog mit prall gefüllter Geldbörse zufrieden ab. Immerhin erreichte der Versteigerer mit knapp 100 000 Euro das Doppelte der vorab veranschlagten Summe.
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