Zukunft schaukeln und bauen

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (vorne) testete den Spielplatz an der Haidaer Straße und befand ihn für sehr gut. Die Siedler haben viel Zeit investiert. Mit über 11 000 Euro erfuhr das Areal eine enorme Aufwertung. Auch Vorsitzender Ludwig Köppl und Außendienstleiter Karl Frey (von links) inspizierten die Neuanschaffungen. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
05.06.2015
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Die Siedlergemeinschaft hat den städtischen Spielplatz an der Haidaer Straße schon ganz schön aufgepeppt. Das i-Tüpfelchen kommt aber erst noch.

Die Helfer um Vorsitzenden Ludwig Köppel wollen schon am Samstag, 6. Juni, wieder Hand anlegen. Die Rutsche erhält einen neuen Farbanstrich. Doch dem Wunsch vieler Buben und Mädchen, um eine größere und vor allem modernere Auswahl an Spielgeräten ist die Stadt längst nachgekommen.

Anschubfinanzierung

Dafür haben die Siedler zu ihrem 50. Jubiläum im vergangenen Jahr kräftig ihr Konto erleichtert und 2000 Euro an die Kommune überreicht. "Damit wollten wir eine weitere Anschubfinanzierung leisten", unterstrich Köppl. Die Kinder spähten das gesamte Areal längst aus und haben die ersten Klimmzüge an der neuen, bunten Turm-Spiel-Kombination ausprobiert.

Ergänzt wurde der Spielturm durch eine Wippe, außerdem kaufte Außendienstleiter Karl Frey noch eine Premium-Doppelschaukel, ein viersitziges Karussell und ein Federspiel. Neu ist auch der Picknicktisch. Die Stadt gab allein für die Spielkombinationen 8000 Euro aus. Dazu kommen die Bauhofkosten mit rund 3000 Euro. Alle Geräte wurden komplett überarbeitet, der Sand ausgetauscht und neue Fallschutzbereiche mit Sand angelegt.

2010 hatten die Schülerinnen Antonia Schön und Sina Rewitzer Bürgermeister Andreas Wutzlhofer eine Unterschriftenliste überreicht. Darin baten Kinder, den Siedlerspielplatz mit neuen Geräten zu bestücken. Die mehr als 50 Buben und Mädchen, die sich in die Listen eingetragen hatten, stammten meist aus dem Baugebiet "Breite Wiesen" und Imkerweg.

Siedler übernehmen Pflege

Nun wurde die Aufwertung umgesetzt. Auch wenn der Spielplatz nicht mehr im Besitz der Siedler ist, das Herz hängt trotzdem noch an diesem Grundstück. So braucht sich die Stadt nicht um die Pflege der Anlage kümmern. Alle 14 Tage sind die Männer mit Rasenmäher, Rechen und Harke am Werk.
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