Lerchenweg und Gartenstraße im Stadtosten werden aufwendig saniert
Anwohner zahlen nichts

Zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier besprach mit Außendienstleiter Karl Frey (links) die Sanierungsmaßnahmen im Lerchenweg. Bild: dob
Politik
Vohenstrauß
20.04.2017
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Vohenstrauß greift für die Sanierung des Lerchenwegs und der Gartenstraße gehörig in den Gemeindesäckel. Die Stadt nimmt dafür 276 200 Euro in die Hand.

(dob) Sehr zur Freude der Anwohner, denn die Stadt bittet bei solchen Maßnahmen die Anlieger nicht zur Kasse. Die Bürger dürfen sich dank der guten Finanzlage weiterhin glücklich schätzen, dass die Kommune ohne Straßenausbaubeiträge diese umfangreiche Sanierungsmaßnahme selbst erledigt.

Am Mittwoch war Baubeginn, und die schweren Maschinen rollten an, um den Asphalt abzufräsen. Wegen des schlechten technischen Zustands der Abwasseranlagen, der Wasserleitungen und der Straßendecken standen diese beiden Straßen im östlichen Stadtgebiet seit langem auf der Sanierungsliste ganz oben.

Der Lerchenweg mit einer Gesamtlänge von 175 Metern verschlingt für den Straßenneubau 77 000 Euro. Für die Kanalleitung sind 52 000 Euro eingeplant, und für die Erneuerung der Wasserleitung von 400 Metern werden 25 000 Euro fällig. Etwas weniger Kosten verschlingt die Gartenstraße, weil der Straßenzug um immerhin 40 Meter kürzer ist als der benachbarte Lerchenweg. Lediglich die Asphaltarbeiten gingen nach einer Ausschreibung an die Firma Scharnagl Hoch- und Tiefbau GmbH aus Weiden. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen auf öffentlichem Grund sollten durch die Grundstücksangrenzer marode Hausanschlüsse auf den Privatgrundstücken gleich mit erneuert werden. Während der Verlegung der neuen Kunststoffwasserleitung werde die alte Leitung aufrechterhalten. Allerdings könne es immer wieder zu zeitweisen Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen. Die Anwohner werden darüber aber rechtzeitig informiert.

Erdung der Elektroanlagen


Außendienstleiter Karl Frey wies die Eigentümer explizit darauf hin, dass die Erdung der Hauselektroanlagen, die bisher über die Wasserleitung bestand, bei Kunststoffleitungen nicht mehr funktioniere. Eine jeweilige Überprüfung durch eine Fachfirma sei hier unbedingt erforderlich. Die Bauhofleute bemühen sich, die Arbeiten so schnell es geht zu erledigen. Da es sich aber um eine sehr umfangreiche Maßnahme handelt, sei mit einer mehrmonatigen Bauzeit zu rechnen.

Auch die Müllfahrzeuge werden nicht mehr ungehindert anfahren können. Deshalb sollten die Tonnen in nächster Zeit zur Abholung an den Rand der Baustelle an die Flurstraße oder die Siedlerstraße gebracht werden. Versucht werde aber, dass die Anwohner in jeweils einer Richtung ihre Grundstücke erreichen können, informierte Frey.
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