Probleme in der Oberlinder Straße in Vohenstrauß
Parkverbot gefordert

Den Anwohnern an der Oberlinder Straße reicht es. Vor einer Arztpraxis parken Autos auf beiden Seiten, obwohl die geforderte und gesetzlich festgelegte Durchfahrtsbreite von drei Metern nicht mehr gegeben ist, die ein automatisches Parkverbot nach sich zieht. Breitere Fahrzeuge wie der Rettungsdienst haben Schwierigkeiten, durchzukommen, beklagte eine Anliegerin in der Bürgerversammlung. Bild: dob
Politik
Vohenstrauß
12.10.2016
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Die Parkplatzprobleme in der Oberlinder Straße und in der Pfarrgasse sprach Roswitha Wild in der Bürgerversammlung in Vohenstrauß an. Dabei hatte sie auch gleich Lösungsvorschläge parat.

Inzwischen leisteten fünf Ärzte in einer Praxis an der Oberlinder Straße Dienst, Patienten stellten ihre Autos geballt während der Sprechstunden dort ab. Die Durchfahrtsbreite für Rettungsfahrzeuge sei oft nicht mehr gegeben, und auch die unmittelbaren Anwohner hätten Probleme bei ihren Zufahrten, erläuterte Wild.

Nebenstraßen nutzen


Deshalb forderte sie in diesem Bereich stadtauswärts ein Parkverbot. Es sei gut, wenn das Ärztezentrum so gut angenommen werde, aber die Parkplatzsituation sei nicht zufriedenstellend, merkte die Sprecherin an. Der frühere Spielplatz gegenüber, der nun bebaut wurde, hätte sich ihrer Meinung nach, hervorragend für einen größeren Parkplatz geeignet. Eigentlich könnten die Patienten in andere Nebenstraßen ausweichen, doch alle würden ihr Fahrzeug nur in unmittelbarer Nähe des Ärztehauses an der Oberlinder Straße abstellen. Wenn die Autos auf der dafür vorgesehen Fläche bei der Praxis parken, dürften sich gegenüber sowieso keine Fahrzeuge mehr hinstellen, warf Bürgermeister Andreas Wutzlhofer ein. Wohl wissend, dass es eben immer uneinsichtige Autofahrer gebe. Reinhard Hartwig würde das Gehwegparken auf Praxishöhe verbieten, dann wäre seiner Meinung nach das Problem gelöst. Im Übrigen sollten die Ärzte ihre Patienten "zum Parken in die zweite Reihe schicken", schlug er vor. Der Verkehrsausschuss werde sich damit befassen, hieß es. Das gleiche Problem sieht Wild in der Pfarrgasse mit dem Einzug der Mitarbeiter der Zentralen Reiseservicestelle Bayern im ehemaligen Amtsgericht auf die Stadt zukommen. "Wo sollen die angekündigten 40 Mitarbeiter ihre Fahrzeuge abstellen?" Der Stadtchef revidierte die Mitarbeiterzahl auf gut 20 Personen. Der Frage nach den Parkplätzen blieb er Wild aber schuldig.

Anfrage aus Wackersdorf


Noch bevor Wutzlhofer die Bürgerversammlung im großen Rathaussaal startete, erreichte ihn ein telefonischer Antrag von Hans Hoch aus Wackersdorf, ehemaliger Wirt und Bewohner von Braunetsrieth. Dieser wünscht, dass die frühere Ortsdurchfahrt seines Heimatorts, dem er noch immer sehr verbunden ist, in Richtung Lohma wieder einmal saniert werde. Der Straßenzug habe schon einige Schäden.

Öffentliche Toiletten: Verstopfung, Gestank und VandalismusErich Völkl dankte in der Bürgerversammlung schon jetzt für den Einbau eines Aufzugs im Rathaus. Kein Aushängeschild für die Stadt seien jedoch die öffentlichen Toiletten im rückwärtigen Kellereingang des Rathauses.

Deswegen sollten sich die Verantwortlichen überlegen, bei der energetischen Sanierung auch die WC-Anlagen in die Erneuerung mit einzubeziehen. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer weiß um das Problem, mit denen aber alle öffentlichen Toiletten zu kämpfen hätten. Inzwischen sperre die Rathaus-Reinigungsfrau am Abend zu.

Das führte aber schon dazu, dass Leute ihre Notdurft vor dem Eingang verrichteten. Gestank und Vandalismus seien dort seit jeher ein Problem gewesen. Eventuell werde nun nach einer zufriedenstellenden Lösung gesucht, "damit man sich hingehen traut". Außendienstleiter Karl Frey machte keinen Hehl daraus, dass in den öffentlichen Toiletten mindestens einmal pro Woche ein Trupp anrücken müsse, um die verstopften Abflussrohre freizubekommen. (dob)

Mülltonnen am Wochenende

Vohenstrauß. (dob) Max Münchmeier forderte Rathauschef Andreas Wutzlhofer in der Bürgerversammlung auf, beim Landkreis zu intervenieren, dass die geänderten Müllabfuhrzeiten innerhalb der Stadt auf Montag wieder auf den früheren festen Abholtermin am Freitag umgestellt werden. Viele Mülltonnen stünden seit der Neuordnung durch den Entsorger bereits am Freitag vor Praxen, Geschäften, Kindergarteneinrichtungen und Büros das ganze Wochenende über abholbereit parat. Wenn noch die Biotonne eingeführt werde, sei die Stadt am Wochenende selten ohne irgendeine Tonne zu sehen, befürchtete er.

Lob für die Stadt

Vohenstrauß. (dob) Die Bürgerversammlung nutzte Wolfgang Meidenbauer als Anwohner der Langen Gasse der Stadt für die reibungslose Baumaßnahme in diesem Bereich zu loben. Von der ersten Baubesprechung bis zum Abschluss der Sanierung dieses Straßenzugs sei alles bestens abgewickelt worden.
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