Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses
Raser kaum zu bremsen

Im Vohenstraußer Ortsteil Straßenhäuser sind Verkehrsteilnehmer oft zu schnell unterwegs. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (links) sieht aber "keine zufriedenstellende Lösung", um dem Wunsch von Anliegern nach einer neuen Geschwindigkeitsregelung gerecht zu werden. Bild: tss
Politik
Vohenstrauß
11.05.2016
99
0

Anlieger an der alten B 14 in Straßenhäuser klagen über Fahrzeuge, die nachts oder auch tagsüber zu schnell unterwegs sind und viel Lärm machen. Für viele ist es wohl schwer zu erkennen, dass sie sich bereits im Ort befinden.

Beim Ortsschild fehlen ein Gehweg und eine Beleuchtung, sagte Polizeihauptkommissar Bernhard Dobmayer in der Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses am Dienstagnachmittag. Die Tafel müsste eigentlich weiter hinten beim Bushäuschen und eine weitere am Pfaffenweiherweg stehen. Allerdings wären dann in dem besagten Abschnitt 100 statt 50 Kilometer pro Stunde erlaubt. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer nannte dies eher eine "Verschlimmbesserung". Das Gremium sah dies ebenso. Daher gebe es keine wirkungsvolle Maßnahme, um dem Wunsch der Anlieger nach einer Geschwindigkeitsregelung gerecht zu werden. Eventuell könnte ein Temposys-Gerät die Situation etwas entschärfen.

Zweite Bushaltestelle


Roggenstein bekommt am Althausweg eine zweite Bushaltestelle. 13 Schülern aus dem Neubaugebiet bleibt dann künftig ein weiter und nicht ungefährlicher Weg erspart. Aktuell müssen die Kinder nämlich noch durch das Dorf mit seinen engen Straßen Richtung Feuerwehrhaus zur Haltestelle laufen, um in den Schulbus zu steigen, der aus Kaimling kommt. An der Pleysteiner Straße in Vohenstrauß bei der Einmündung in die Ringgasse soll eine gestrichelte Blockmarkierung als Schutzstreifen Linksabbieger auf Radfahrer aufmerksam machen. Es herrsche zwar relativ geringes Verkehrsaufkommen, jedoch nutzten Fahrschulen die Strecke gerne zu Übungszwecken und Prüfungen, informierte Wutzlhofer.

Bei Hochzeiten oder Beerdigungen in der Simultankirche in Altenstadt gibt es an der Fiedlbühlstraße immer wieder große Probleme mit Autos, die links und rechts parken. Rettungsfahrzeuge könnten dann eventuell nicht mehr durchkommen. Der Ausschuss einigte sich auf den Vorschlag von Heinrich Rewitzer: ein eingeschränktes Halteverbot ab dem Peitschenmast bis zur Kreuzung zur Weidener Straße, um den Kirchenbesuchern das Ein- und Aussteigen weiterhin zu gewährleisten.

Aus einer Sitzung der Waldbesitzervereinigung Eslarn-Vohenstrauß stammte die Anregung, beim Anwesen Unterlind 14 die Zufahrt zum Elm zu sperren, für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr jedoch weiterhin freizugeben. Grund war auch hier die Parksituation, da beispielsweise immer mehr Wanderer dort ihre Fahrzeuge abstellen. "Wir können nicht jede Zufahrt zum Erholungsgebiet Elm absperren", meinte Wutzlhofer. Dem stimmten die Gremiumsmitglieder zu.

Schilder mit Hausnummern


Ein Bürger hatte der Stadt vorgeschlagen, in Braunetsrieth Schilder mit Hausnummern aufzustellen. Der Bürgermeister hielt dies "bei drei Straßen" für sinnvoll, unter anderem um Rettungsdiensten die Orientierung zu erleichtern. Einstimmig genehmigte der Ausschuss drei Tafeln an zwei Pfosten, unter anderem am "Fuchsbau"-Schild.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.