Stadt Vohenstrauß mit vier neuen Mitarbeitern
Zuwachs im Rathaus

Die neuen Mitarbeiter der Stadt stellten sich am Donnerstag kurz den Stadträten vor. Von links: Manfred Bojer (Bauhof), Kämmerer Rainer Dötsch, Kinderpflegerin Andrea Schwab, Verwaltungsleiter Alfons Sier, Auszubildender Alexander Neuber, Bautechniker Christoph Weiß und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Bild: ck
Politik
Vohenstrauß
09.09.2016
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Vier neue Mitarbeiter der Stadt begrüßt Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in der Stadtratssitzung am Donnerstag. Die Verwaltung geht mit gutem Beispiel voran, indem sie mit dem 20-jährigen Alexander Neuber auch einen Auszubildenden einstellt.

Der Rathauschef meinte, es sei wohl lange her, dass die Kommune gleich vier Mitarbeiter einstellte. Die Irchenrietherin Andrea Schwab werde im Kindergarten Anton Ferazin in Roggenstein die Nachfolge von Kinderpflegerin Annemarie Schwägerl antreten. Die zweifache Mutter ist seit 33 Jahren im Beruf: "Ich habe mich riesig über die Zusage gefreut", meinte Schwab am Donnerstag vor den Stadträten.

Der Landmaschinenmechaniker und gelernte Landwirt Manfred Bojer aus Zeßmannsrieth wird das Bauhof-Team verstärken. Der 45-Jährige war zuletzt als Betriebshelfer beschäftigt. Christoph Weiß aus Etzgersrieth, der künftig im Bauamt für den Bereich Wasser und Kanal zuständig ist, feierte am Donnerstag seinen 23. Geburtstag. Der gelernte Vermessungstechniker machte eine Fortbildung zum Bautechniker und schloss mit einem hervorragenden Schnitt ab. Der Jüngste im Rathaus ist seit 1. September der Vohenstraußer Alexander Neuber. Der 20-jährige Abiturient wird zum Verwaltungsfachangestellten ausgebildet.

Keine sehr guten Nachrichten hatte Wutzlhofer, was das geplante Neubaugebiet "Sommerwiesen" betrifft. Die Änderung des Flächennutzungsplans zieht sich überraschend in die Länge, da einige Behörden Bedenken und Anregungen vorgebracht haben, die die Stadt nun als Ergänzungen in den Plan einarbeiten muss. Der Bürgermeister mahnt zur Eile: "Uns läuft die Zeit langsam davon. Wir müssen Fristen einhalten."

Gutachten überarbeiten


Verwaltungsleiter Alfons Sier berichtete von einem Gespräch mit den zuständigen Vertretern im Landratsamt am 2. September. Größtenteils gehe es in den Beanstandungen um das Umweltgutachten, in dem einige wichtige Punkte laut Behörde nicht berücksichtigt worden seien. Nun sei eine umfangreiche Überarbeitung des Lärmgutachtens, die unter anderem den Erweiterungsbau der Firma PSZ einbezieht, notwendig. Dies sei in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen. Deswegen beschloss der Stadtrat, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen und in einer gesonderten Sitzung am 22. September zu behandeln.

Weiter verschönert werden soll die Lange Gasse. Der Bauhof ist mit seinen Sanierungsarbeiten fertig. Nun stehen die Innenhöfe an. Kämmerer Rainer Dötsch erläuterte, dass alle betroffenen Grundstückseigentümer mit der Maßnahme einverstanden sind. Die Problematik der Innenhöfe bestehe in der gewachsenen, komplizierten Verflechtung von Privatgrundstücksanteilen. Diese seien entstanden, um die große Zahl an Zufahrten zu ermöglichen.

Einheitliches Bild


Im Laufe der Jahres seien unschöne und unbefestigte Brachen entstanden, für deren Unterhalt sich niemand zuständig gefühlt habe. Ziel ist es, ein einheitliches Erscheinungsbild der Innenhöfe der Langen Gasse zu schaffen. Die Kosten der Maßnahme werden auf knapp 245 000 Euro geschätzt.

Die Sommer werden heißer, die eigenen Brunnen der Stadt sind nicht mehr sehr ergiebig. Die Kommune braucht auch weiterhin das Wasser der Steinwaldgruppe, um die Versorgung langfristig sicherzustellen. Einstimmig beschloss der Stadtrat deshalb, eine Erhöhung der Jahresabnahmemenge um 90 000 Kubikmeter auf dann insgesamt 300 000 Kubikmeter beim Zweckverband zu beantragen. Parallel dazu werden jedoch die Angelegenheiten in Bezug auf das Wasserschutzgebiet und die eigenen Brunnen weiter verfolgt.
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