Rollski
Mehrfacher Erfolg für Solestar Racingteam

Über die 7,2-Kilometer-Distanz lieferten sich die Rollskifahrer des Solestar Racingteams einen harten Kampf. Mehrere Erfolge verbuchten die Sportler für sich. Bild: zmr
Sport
Vohenstrauß
13.07.2016
58
0

Seiffen/Erzgebirge. Die Rollskifahrer des Solestar Racingteams vom TV Vohenstrauß starteten am Wochenende in kompletter Besetzung mit neun Teilnehmern beim Finale der DSV-Skirollertour in Seiffen. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Skatingtechnik auf den Speedrollern. Den Anfang der Vohenstraußer Skater machte Gerhard Bergler in der Klasse Herren A1. Als Dritter über 10,9 km (34:19,0 Minuten)sicherte er sich seinen ersten Podestplatz in einem Lauf der DSV Skirollertour 2016.

Am besten aus Vohenstraußer Sicht kam Stefan Ritzka bei den Herren A3 mit den Bedingungen zurecht. Nach einem großen Kampf über 10,9 km (26:09,4) kam er mit 2,5 Sekunden Vorsprung vor Jörg Vorberg vom SSV Geyer ins Ziel. Dritter wurde Ralph Zimmermann (26:47,9). Andreas Schopper lief "körnersparend", da er als ausgezeichneter Klassiker seine Chancen eher im Rennen am Sonntag sah. Trotzdem erreichte er als hervorragender Fünfter die Ziellinie (31:08,6). Franz Wolf finishte in der nächsthöheren Kategorie A4 als Vierter (29:16.0).

Eine kürzere Distanz über sechs Kilometer mussten die Läufer ab der AK 5 absolvieren. Hier war der Seriensieger der Saison, Georg Breu, erneut ohne Konkurrenz (16:02.6). In jedem Skatingrennen, an dem er heuer am Start stand - inklusive der Deutschen Meisterschaft - sicherte er den Solestar-Racern den Tagessieg. Er ließ Hagen Zimare (SG Klotzsche/16:51,4)) und Jürgen Raab (SC Lanzenhain/17:09,1) keine Chance. Neuzugang Harald Wiesmann wurde in seinem ersten Rollskirennen überhaupt bei den Herren A6 Dritter (27:38,8).

Am Sonntag waren die Solestar-Racer das stärkste Team der gesamten Veranstaltung. Auf der 7,2 km langen Steigung lieferten sich Ritzka, Schopper, Wolf und Zimmermann ein Mannschaftrennen auf Biegen und Brechen. Gemeinsam kamen sie nach permanent wechselnder Gruppenplatzierung im steilen Finalanstieg kurz vor dem Ziel an. Zimmermann, der in den flacheren Passagen schon abreißen lassen musste, setzte alles auf eine Karte und gewann das Teamduell (23:15,1). "Überraschenderweise war ich im Diagonalschritt der Stärkste und haute alles rein, was ich noch hatte, um mit so viel Vorsprung wie möglich aus der Steilpassage herauszukommen."

Georg Breu machte es bei den Herren A5 ebenfalls äußerst spannend. Mit zehn Sekunden Vorsprung (21:45,5) kam er vor dem Zweitplatzierten Frank Thümmler (SV Lok NO Leipzig/21:55,4) ins Ziel.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.